Bild: © Theerapong/AdobeStock

Die Entega-Energiehandelstochter Citiworks durchläuft einen weitreichenden Veränderungsprozess. Das hängt vor allem mit dem Ausbau der vertrieblichen Kapazitäten zusammen, der im vergangenen Jahr  abgeschlossen wurde. Hierzu ist die eigene IT-Landschaft weitgehend umgebaut und die internen Handelsprozesse mandantenfähig und skalierbar gemacht worden. Laut Pressemitteilung wurden für diesen neuen Bereich "drei Mitarbeiter aufgebaut".

Der Energiedienstleister kann dadurch, jetzt auch für kleinere Stadtwerke und Start-Ups, Portfoliomanagement und einen weitgehend automatisierten Marktzugang zu Verfügung zu stellen und damit diesen Unternehmen eine bessere Bewirtschaftung der eigenen Bilanzkreise zu ermöglichen.

"Vollautomatisierte Prognoseplanung"

"Unser Angebot ist, kleineren Stadtwerken eine kurzfristige Prognose und vollautomatisierte Umsetzung der Prognosepassung im algorithmischen kontinuierlichen Intraday-Handel zu ermöglichen und auch die nachgelagerten Prozesse für die Kunden auf hohem technischen Niveau abzuwickeln", so Christian Stewens, Vorstand für Vertrieb und Handel bei der Citiworks AG.

Kostensenkung durch bessere Prozesse

Für Aggregatoren und Flex-Vermarkter, bietet Citiworks zudem die limitierte Vermarktung im kontinuierlichen Markt bietet an. Hier geht es um Themen wie die Optimierung von Erzeugungsanlagen. Das Ziel hinter all diesen Dienstleistungen ist es, allen Kunden die neue Möglichkeiten zur Kostensenkung durch bessere Prozesse zugänglich zu machen. "Mit diesem Angebot wird Citiworks weiter wachsen", ist Christian Stewens überzeugt.

Der hohe Automatisierungsgrad ermögliche es, Anpassungen aus der Prognose oder für Optimierungen von Kunden bis fünf Minuten vor Erfüllung anzunehmen.

Weniger Gewinn, deutliche Umsatzsteigerung

Mit dem Verlauf des vergangenen Geschäftsjahrs zeigte sich der kaufmännische Vorstand des Unternehmens, Marko Brunner, trotz eines Gewinnrückgangs zufrieden. Das Ergebnis nach Steuern ging auf 2,6 Mio. (Vorjahr: 3,9 Mio. Euro) zurück. Der Rückgang hängt laut Pressemitteilung aber im Wesentlichen mit positiven Einmaleffekten in 2018 zusammen, insofern lassen sich die beiden Ergebnisse nicht vergleichen. Die Umsatzerlöse kletterten in 2019 hingegen um rund 15 Prozent auf 650,2 Millionen Euro. (hoe)

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