In der Alten Schlosserei in Aschaffenburg haben die Stadtwerke im Frühjahr 2018 ein Gründerzentrum eingerichtet, um eine Anlaufstelle für junge Unternehmen und ihre Geschäftsideen rund um die Digitalisierung zu unterstützen und sie mit etablierten Firmen zu vernetzen. Mittlerweile sind alle Büroplätze vermietet.
Inzwischen sind zwölf Teams in die Räumlichkeiten des digitalen Gründerzentrums Alte Schlosserei (DGZ), so der Name der Tochtergesellschaft, die den Coworking-Space betreibt, eingezogen. Und es könnten noch mehr werden: „Um die Nachfrage weiter zu bedienen, haben wir Tische und Stühle nachbestellt. Damit können wir Platz für weitere 3-4 Teams schaffen“, so Marianne Hock-Döpgen, Leiterin des DGZ.
40 Teams im Coaching
Neben den Räumlichkeiten profitieren die Gründer vor allem vom Coaching- und Beratungsangebot. Mittlerweile betreut das DGZ 40 Teams im individuellen Coaching. Dort werden die Start-ups von der ersten Idee, über die Ausarbeitung des Geschäftsmodells, bis hin zum Pitch vor Investoren unterstützt. Auch das Entwickeln und Testen von Prototypen und die Markt- und Wettbewerbsanalyse wird begleitet.
Die digitalen Geschäftsideen sind vielseitig: Sie reichen von der umweltfreundlichen Herstellung von Schutzfolien für Smartphones bis zur Digitalisierung immobilienspezifischer Behördenauskünfte.
20 Partnerunternehmen
Begleitet und gefördert wird das DGZ vom Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, der Stadt Aschaffenburg, den Landkreisen Aschaffenburg und Miltenberg sowie 20 Unternehmen aus der regionalen Wirtschaft, der Industrie- und Handelskammer, der Handwerkskammer für Unterfranken, der Technischen Hochschule und der Zentec. (ls)


