2018 wurden in Deutschland 4,2 Prozent weniger Treibhausgase im Vergleich zum Vorjahr ausgestoßen. Um die Klimaziele zu erreichen muss dieser Trend jedoch fortgesetzt werden.

2018 wurden in Deutschland 4,2 Prozent weniger Treibhausgase im Vergleich zum Vorjahr ausgestoßen. Um die Klimaziele zu erreichen muss dieser Trend jedoch fortgesetzt werden.

Bild: © jozsitoeroe/Adobe Stock

Stadtwerke in ganz Deutschland können sich zukünftig als "KlimaStadtWerk" zertifizieren lassen, wie die DUH am Donnerstag (9. Mai) bekannt gab. Kommunale Versorger, die in den Bereichen Strom, Wärme, Effizienz, Mobilität und Wasser erfolgreich CO2 einsparen, sollen durch das Zertifikat die Möglichkeit bekommen, diese Erfolge auch aktiv zu vermarkten. Die Pilotstadtwerke Detmold, Radolfzell und Schussental bestätigen die positiven Effekte des Labels für die Unternehmen. 

Während des Zertifizierungsprozesses ermittelt die DUH in drei gemeinsamen Workshops den Status Quo des Stadtwerks im Bereich Klimaschutz und berechnet die bisherigen und zukünftigen CO2-Einsparungen. Strategische Zielsetzungen zugunsten des Klimaschutzes werden ebenso bewertet und honoriert. Bewerben können sich Stadtwerke und Regionalversorger mit kommunaler Beteiligung.

Gold-Zertifierung möglich

Das für zwei Jahre gültige Label kann auch in Gold verliehen werden. Dies erhalten Stadtwerke für besondere Leistungen im Klimaschutz. Gefördert wird die Initiative durch das Bundesumweltministerium mit Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative. (pm)

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