Ein ähnliches Bild könnte sich bald am Osnabrücker Hafen ergeben: Gemeinsam mit den Dortmunder Stadtwerken soll dort eine Verladestation für Container entstehen.

Ein ähnliches Bild könnte sich bald am Osnabrücker Hafen ergeben: Gemeinsam mit den Dortmunder Stadtwerken soll dort eine Verladestation für Container entstehen.

Bild: © Ewald Fröch/Adobe Stock

Die Verladestation im Dortmunder Stadtteil Deusen sorgt seit 2016 dafür, dass Container von der Straße oder See auf die Schienen gebracht werden. Nach dem Vorbild der DSW21-Anlage wollen nun auch die Stadtwerke Osnabrück ihren Hafen bahntauglich machen und die Autobahnen und das Klima entlasten. Nicht verwunderlich, dass sie dabei auf die Erfahrungen der Dortmunder setzen.

Erst jüngst wurde am Deusener Hafen ein zweiter Verladekran in Betrieb genommen. Rund 100.000 Ladeeinheiten können nun jährlich umgeschlagen werden, erklärt Kristina Rummeld, Projektverantwortliche bei der DSW21. Doch damit längst nicht genug, der Terminal befindet sich erst in der ersten Ausbaustufe. Steigt der Bedarf, kann das Areal erweitert und können im Endausbau bis zu 150.000 Container verfrachtet werden.

DSW21 mit 49 Prozent stärkster Anteilseigner

Ähnliche Dimensionen strebt man in Osnabrück an. Dort sind von Anfang an zwei Kräne geplant, denn der Umschlagplatz verfügt über eine 700 Meter lange Gleisstrecke. Ein Kran würde schlichtweg nicht schnell genug Strecke machen und es käme zu Ladestaus, betont Rummeld.

Umgesetzt werden soll das Großprojekt von der Terminalbesitzgesellschaft Osnabrück. Nachdem der Aufsichtsrat der DSW21 einer Beteiligung der Dortmunder am Unternehmen zugestimmt hat, steht nun auch die Anteilsverteilung fest. Die DSW21 hält künftig 49 Prozent, während die Stadtwerke Osnabrück und eine private Speditionsfirma jeweils zu 25 Prozent beteiligt sind. Das restliche Prozent ging an eine Privatperson. Bereits Ende 2020 soll der Bau nach aktueller Einschätzung abgeschlossen sein. (ls)

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