In zahlreichen Branchen fehlen geeignete Bewerber*innen für offene Stellen. (Symbolbild)

In zahlreichen Branchen fehlen geeignete Bewerber*innen für offene Stellen. (Symbolbild)

Bild: © industrieblick/AdobeStock

Rolle rückwärts beim Energieversorger E-Optimum. Anders als noch vor einem Monat angekündigt steigt das auf Geschäftskunden spezialisierte Unternehmen mit Sitz in Offenburg doch nicht aus dem Gasvertrieb aus. Das geht aus einer Mitteilung auf der firmeneigenen Website hervor.

Die entspanntere Situation am Gasmarkt habe E-Optimum bewogen, für Kunden, die sich noch für keinen Folgelieferanten entschieden hätten, die alten Verträge "wieder aufleben zu lassen". Dabei handle es sich um eine "erhebliche Anzahl", hieß es.

Viele Kunden nun bei MET Germany

Mit Verweis auf Liquiditätsengpässe infolge extrem gestiegener Großhandelspreise hatte E-Optimum im September den Rückzug aus dem Gaskundenvertrieb verkündet. (Die zfK berichtete.) Seitdem sind die Preise aber stark gefallen.

Die deutsche Tochter des Schweizer Großhändlers MET hatte sich damals bereit erklärt, Kunden mit einem größeren Gasverbrauch zu übernehmen. Das Schwesterunternehmen Vraend wollte Kunden mit geringeren Abnahmemengen beliefern. In Summe ging es um einen Jahresverbrauch von etwa drei Mrd. kWh pro Jahr. Viele Kunden hätten diese Angebote auch genutzt, teilte E-Optimum nun mit.

2021 fast 28.000 Gasabnahmestellen

Das Offenburger Unternehmen bezeichnet sich selbst als "Deutschlands größte unabhängige Energie-Einkaufsgemeinschaft". Laut Geschäftsbericht belieferte der Versorger noch Ende vergangenen Jahres 28.000 Gasabnahmestellen. (aba)

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