Nach einem massiven Stellenabbau hält der Auricher Windkraftanlagen-Hersteller Enercon an seinem Standort Magdeburg fest und setzt dort auf den Generatorenbau.
«Jetzt haben wir in Magdeburg insgesamt noch etwa 2000 Arbeitsplätze. Die wollen wir auch halten», sagte Unternehmenschef Momme Janssen in einem Interview mit der «Magdeburger Volksstimme». «Wir konzentrieren in Magdeburg den Generatorenbau für alle Enercon-Windräder in einem Kompetenzzentrum.»
"Schließungswelle ist im Wesentlichen abgeschlossen"
Janssen begründete den Umbau des Unternehmens mit dem Zusammenbruch des deutschen Marktes für Windenergieanlagen. Enercon habe über viele Jahre Marktanteile von rund 50 Prozent gehabt, die Krise habe das Unternehmen besonders hart getroffen.
«Die Schließungswelle ist im Wesentlichen abgeschlossen. In Aurich und Magdeburg sind dadurch zusammen etwa 3000 Arbeitsplätze verloren gegangen - etwa 1500 davon in Magdeburg», erklärte Janssen weiter. (dpa/hoe)



