"Es existieren eine ganze Reihe digitaler Hebel, um den Ausstoß von Treibhausgasen zu reduzieren. Dazu zählen Smart Grids zur Verbesserung der Netzeffizienz und zur Integration erneuerbarer Energien, aber auch Smart Meter", sagt Bitkom-Präsident Achim Berg.

"Es existieren eine ganze Reihe digitaler Hebel, um den Ausstoß von Treibhausgasen zu reduzieren. Dazu zählen Smart Grids zur Verbesserung der Netzeffizienz und zur Integration erneuerbarer Energien, aber auch Smart Meter", sagt Bitkom-Präsident Achim Berg.

Bild: © Olivier Le Moal/AdobeStock

Die ausgezeichneten Energieeffizienz-Netzwerke sind das „VEA/IHK REGINEE Emsland“, das „ETA-Plus“ und das „Netzwerk Energie- und Ressourceneffizienz Hanse“, wie das BMWi und das BMU mitteilten. Die Auszeichnungen werden am Dienstagnachmittag im Rahmen der virtuellen Jahresveranstaltung der Initiative Energieeffizienz-Netzwerke mit über 250 Online-Teilnehmern überreicht.

An den drei ausgezeichneten Netzwerken beteiligen sich über 40 Unternehmen. Gemeinsam sparten sie rund 100.000 Megawattstunden Energie. Neben der Verbesserung der Energieeffizienz engagierten sich die ausgezeichneten Unternehmen bereits jetzt besonders für das Thema Klimaschutz, heißt es in der Pressemitteilung.

Biofilm-Beseitigung im Wasser - Kaffeesatz als Energie nutzen

Beispielsweise würden durch die Nutzung innovativer Katalysatoren für die Beseitigung von Biofilmen im Wasser die Energieeffizienz gesteigert und den verringerten Einsatz von Chemikalien Treibhausgase eingespart. Auch am Einsatz von Kaffeesatz für die Energieerzeugung werde im Netzwerk gearbeitet.

„Die ausgezeichneten Netzwerke zeigen eindrucksvoll, wie viel Innovationskraft entsteht, wenn Unternehmen Energieeffizienz und Klimaschutz freiwillig voranbringen“, wird Energiestaatssekretär Andreas Feicht in der Pressemitteilung zitiert.

Kostenreduzierung und Know-How-Aufbau

„Voneinander lernen, Energie und Ressourcen effizient einsetzen – das macht Klimaschutz zum Erfolg. Dafür stehen die heute ausgezeichneten Netzwerke“, erklärte Umweltstaatssekretär Jochen Flasbarth

„Unternehmen profitieren von ihrem Engagement in Energieeffizienz-Netzwerken. Nicht nur die konkrete Energieeinsparung rechnet sich, auch der Know-How-Aufbau bei den eigenen Fachkräften zählt zu den Pluspunkten“, so der Stellv. Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK) Achim Dercks. (hcn)

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