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Energiewende, Fusionsprozesse, Eon-RWE-Deal: Frank Brinkmann im ZfK-Podcast

Die einstigen Unternehmen Enso und Drewag rücken auch kulturell immer enger zusammen. Welche Rolle dabei die jüngsten globalen Krisen spielten, verrät der Sachsenenergie-Chef im neuen ZfK-Podcast.
05.05.2023

Frank Brinkmann, der Vorstandsvorsitzende der Dresdner Sachsenenergie mit Podcast-Host Stefan Lennardt.

Wie kann Deutschland bei der Energiewende ein Vorbild für andere Nationen werden? Das ist ein Thema, das Frank Brinkmann umtreibt – und es läuft nicht gut genug, findet er. Die Politik müsse vormachen, wie man einen Industriestandort erfolgreich transformiert. Dazu gehören für ihn auch die richtigen Preissignale.

Als Chef der Sachsenenergie in Dresden stellt Brinkmann jedes Jahr 200 Menschen ein. Zwei Jahre nach der Fusion von Drewag und Enso ist er zufrieden mit dem Ergebnis. Tatsächlich haben die Krisen der letzten Jahre sogar dabei geholfen, zwei Unternehmen und ihre Kulturen effektiv zusammen zu bringen.

Die Sachsenergie ist immer wieder Ziel von Klimaprotesten – dabei ist Kohle auch hier längst nicht mehr im Portfolio. Aber warum liegt Sachsen bei den Erneuerbaren deutlich hinten? Was erwartet Brinkmann von der Klage gegen den Eon-RWE--Deal? Und wie kann das Gewicht von ostdeutschen kommunalen Unternehmen in der Branche und ihren Verbänden deutlicher werden?

Gebirgsjäger und Vater von drei Kindern

Brinkmann war schon bei der Rheinenergie und Chef der DEW21. Er war Gebirgsjäger, beim Sport setzt er auf Action. Aber Zeit bleibt ihm natürlich zu wenig.

Wie hat er das alles hinbekommen, auch als Vater von drei Kindern? Und übrigens beginnt das Gespräch mit einem ganz anderen Lieblingsthema von Frank Brinkmann. Den neuen Podcast und alle bisher erschienen ZfK-Podcasts aus der Serie "Jetzt mal unter uns" finden Sie hier.  (Stefan Lennardt)