Nach der geplanten Übernahme der RWE-Netztochter Innogy durch Eon wird das fusionierte Unternehmen keinen neuen Namen erhalten.

Nach der geplanten Übernahme der RWE-Netztochter Innogy durch Eon wird das fusionierte Unternehmen keinen neuen Namen erhalten.

Bild: © Rolf Vennenbernd/dpa

Eon weiß scheinbar was Digital-Natives wollen: Nachdem die Powergames als Live-Facebook-Event bereits im vergangenen Herbst für knapp sieben Mio. Views sorgten, toppen die Essener dieses Spitzenergebnis nun noch einmal.

Bei dem Spieleabend  am Samstag vor zwei Wochen schalteten sich 7,4 Mio. User auf Facebook zu. Doch Eon geht es nicht nur um die Zuschauerzahlen: Vielmehr steckt hinter der Aktion mit Promis wie Sängerin Sarah Lombardi, Moderatorin Verona Pooth oder Ex-Bachelor-Kandidat Johannes Haller eine Möglichkeit, mit Social-Media-Fans in Interaktion zu treten.

15.000 Kommentare während der Sendung

Und diese Misson ging auf: Die Sehdauer der Nutzer hat sich im Vergleich zum Vorjahr verdreifacht und auch die Interaktionsrate ist um 44 Prozent gestiegen. Die Zuschauer konnten während der Games ihren Favoriten mit Emoticons pushen und umgekehrt den gegnerischen Teams einen Nachteil verschaffen. Statt nur zuzuschauen heißt es bei Eon Social Media Strategie also mitmachen.

Mit dieser interaktiven Form des Contents erhofft sich der Konzern die nächste Generation der Kunden zu gewinnen. Der Erfolg scheint dem Konzept recht zu geben: "Dass wir insgesamt rund 15.000 Kommentare während der Live-Übertragung verzeichnen konnten, hat unsere eigenen Erwartungen weit übertroffen. Und das bei einem Tausenderkontaktpreis, der nicht einmal zehn Prozent eines Werbespots vor der Tagesschau beträgt", betont Carsten Thomsen-Bendixen, Leiter Stakeholder Kommunikation und Konzernpressesprecher. (ls)

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