Der Energieversorger EWE zentralisiert den Bereich der erneuerbaren Energien.

Der Energieversorger EWE zentralisiert den Bereich der erneuerbaren Energien.

Bild: © Fokke/Adobe Stock

EWE hat seine Erneuerbaren-Aktivitäten unter dem Dach der EWE Erneuerbaren Energien GmbH gebündelt. Zum 1. Juli ist swb Crea mit der EWE Erneuerbaren Energien GmbH verschmolzen. Die swb Crea gehört als Kompetenzzentrum zur swb-Gruppe, ehemals Stadtwerke Bremen.

Die derzeit installierte Leistung im EWE-Geschäftsfeld Wind onshore umfasst insgesamt 350 Megawatt. Dazu kommt eine umfängliche Projektpipeline.

Bündelung war notwendig

"Mit der Bündelung unseres Know-hows für erneuerbare Energien in einer Gesellschaft erwarten wir, dass das Geschäftsfeld auch unter den derzeit schwierigen Rahmenbedingungen substanziell wächst und wir im Konzern effizienter arbeiten", erklärt Stefan Dohler, Vorsitzender des EWE-Vorstands. Nach wie vor sei die Windkraft für das Erreichen der Klimaziele in Deutschland der stärkste Hebel.

Für die Verschmelzung war es notwendig, dass swb Crea aus dem Verbund mit swb Erzeugung/swb Entsorgung herausgelöst wurde. Durch einen dauerhaft festgeschriebenen Anteil von 25,1 Prozent ist swb am Wachstum der Sparte Wind onshore im EWE-Konzern beteiligt. Zugleich geht die Beteiligung am Windprojektierer Gewi Planung und Vertrieb auf die EWE Erneuerbaren Energien über. Gewi bleibt aber dennoch selbstständiges Unternehmen im EWE-Konzern. (bh)

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