EWE versorgt das Quartier am Wald in Worpswede mit Wärme, Strom, Glasfaser und Mobilitätslösungen.

EWE versorgt das Quartier am Wald in Worpswede mit Wärme, Strom, Glasfaser und Mobilitätslösungen.

Bild: © Störmer Murphy & Partners GbR

Der EWE-Konzern hat für ein neues Wohn- und Arbeitsquartier in Worpswede bei Bremen ein Gesamtkonzept aus moderner Strom- und Wärmeversorgung, Highspeed-Glasfasernetz und Elektromobilität entwickelt. Dieses umfasst eine Kombination aus einer Kraft-Wärme-Kopplungsanlage (BHKW) und einem Gasbrennwertsystem. Die Technik sei vor allem durch die gekoppelte Strom- und Wärmeerzeugung im BHKW hocheffizient, heißt es in der Pressemitteilung. Über ein von EWE NETZ gebautes Nahwärmenetz, das alle Gebäude miteinander verbindet, wird die Wärmeenergie im Quartier verteilt. Versorgt werden eine Seniorenresidenz inklusive Kita, Friseur und Backshop sowie sieben neu errichtete Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 28  Wohnungen, sechs Reihenhäuser und 16 Doppelhaushälften.

Allein 70 Prozent der Wärmeenergie im Quartier werden aus Kraft-Wärme-Kopplung gewonnen. Da zudem zentrale Heiztechnik eingesetzt wird und weil alle Häuser im Baugebiet dem KfW-55-Standard entsprechen, liegt der Primärenergiefaktor bei einem Wert von 0,7 . Über eine Trafostation ist das Quartier in die lokale Stromversorgung eingebunden. Darüber wird der im BHKW erzeugte Strom direkt vom Seniorenwohnheim verbraucht. Die Stromüberschussproduktion des BHKW wird in das angeschlossene Stromnetz eingespeist.

Wallboxen und E-Bikes

Up- und Downloadgeschwindigkeiten von bis zu 1.000 Megabit pro Sekunde ermöglichen Anwohnern und Betrieben des Quartiers die zusätzliche Glasfaserverkabelung des gesamten Quartiers. Abgerundet wird das EWE-Konzept mit zwei Wallboxen zum Aufladen der hauseigenen Elektro-Fuhrparkflotte des Seniorenwohnheims und der E-Autos und E-Bikes der Quartiersbewohner. Die maßgeschneiderte Lösung hatte EWE VERTRIEB in Zusammenarbeit mit EWE TEL, EWE NETZ und der Mobilitätstochter EWE Go in den letzten Monaten für die Bauträgergesellschaft TWG Triangel umgesetzt. Geplant wurde das Bauprojekt von den Hamburger Architekten Störmer Murphy and Partners . Die ersten Anwohner, Unternehmen und sozialen Einrichtungen sind mittlerweile in das generationsübergreifende „Quartier am Wald“ eingezogen. Weitere Informationen zum Quartier unter www.quartier-am-wald.de  (hoe)

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