Der EWE-Aufsichtsrat um seinen Vorsitzenden Bernhard Bramlage wird in den kommenden Wochen entscheiden, welcher der Bieter neuer Minderheitsaktionär beim Energieversorger wird.

Der EWE-Aufsichtsrat um seinen Vorsitzenden Bernhard Bramlage wird in den kommenden Wochen entscheiden, welcher der Bieter neuer Minderheitsaktionär beim Energieversorger wird.

Bild: © EWE AG

Ein Konsortium aus dem Infrastrukturinvestor Macquarie und dem Versicherungskonzern Allianz und auf der anderen Seite die französische Private-Equity-Beteiligungsgesellschaft Ardian – zwischen diesen beiden Bietern wird sich laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters entscheiden, wer als strategischer Investor beim Oldenburger Energiekonzern EWE einsteigt. Reuters beruft sich auf drei mit der Angelegenheit vertraute Personen. Eine Entscheidung soll bis Ende des Jahres fallen.

EWE sucht einen neuen Minderheitsaktionär, der die zum Verkauf stehenden Anteile in Höhe von 26 Prozent übernimmt. In Branchenkreisen wird der Wert der Anteile auf 1,2 bis 1,4 Mrd. Euro taxiert. Ende September ist die Frist zur Einreichung eines Angebotes abgelaufen. Aus dem Bieterkreis ausgeschieden sind laut Reuters mittlerweile der deutsche Fondsmanager DWS, der niederländische Pensionsfonds PGGM und der Schweizer Vermögensverwalter Swiss Life Asset. (hoe)

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