15 Prozent mehr Lohn und Gehalt fordert Verdi für die öffentlichen Omnibusfahrer in Mecklenburg-Vorpommern (Symbolbild).

15 Prozent mehr Lohn und Gehalt fordert Verdi für die öffentlichen Omnibusfahrer in Mecklenburg-Vorpommern (Symbolbild).

Bild: © leon134865/AdobeStock

 "Schnee und glatte Straßen machen eine sichere Fahrt unmöglich" teilten etwa die Stadtwerke Münster am Sonntagmorgen mit.

Die Entscheidung, keine Busse fahren zu lassen, gelte "bis auf Weiteres" - man werde die Wetterlage genau beobachten. In Münster waren in der Nacht zum Sonntag innerhalb kurzer Zeit 20 bis 30 Zentimeter Schnee gefallen.

Auch Dortmund lässt die Busse im Depot

Auch in Dortmund blieben die Busse am Sonntagmorgen komplett im Depot. "Spiegelglatte Straßen, vereiste Oberleitungen, eingefrorene Weichen: Sorry, Leute, in Sachen ÖPNV geht in Dortmund wenig", schrieben die Stadtwerke bei Twitter.

Am Samstagabend hatten bereits die Verkehrsbetriebe im Kreis Siegen-Wittgenstein den Busverkehr gestoppt. Das Siegerland war besonders stark von einem heftigen Eisregen betroffen.

Bis auf wenige Ausnahmen kein Zugverkehr in Niedersachsen und Bremen 

Auch Niedersachen und Bremen war stark von dem Wintereinbruch betroffen. Dort fuhren "bis auf wenige Ausnahmen keine Züge mehr", wie die Deutsche Bahn mitteilte. Mehrere Fernverbindungen im Norden Deutschlands hatte die DB vorsorglich abgesagt

Der Deutsche Wetterdienst sprach von einem "außergewöhnlichen Wintereinbruch". Er warnte bis Montag vor Schnee mit starken bis extremen Schneeverwehungen über der Mitte Deutschlands. Dabei gilt für den Süden Niedersachsens die höchste amtliche Warnstufe. (dpa/hcn)

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