M-Net zieht Bilanz: Im vergangenen Geschäftsjahr stieg die Zahl der per Glasfaser bis zum Kabelverzweiger (FTTC), ins Haus (FTTB) oder in die einzelne Wohnung (FTTH) angeschlossenen Haushalte an das M-Net-Netz auf über 700.000. Dem TK-Anbieter zufolge legte dabei vor allem die Anzahl der FTTB/H-Haushalte um mehr als 13 Prozent zu.
Das Unternehmen treibt derzeit den Glasfaserausbau in München, Augsburg, Erlangen und Kempten sowie weiteren Kommunen und Ballungsräumen voran. Allein in München wird M-Net gemeinsam mit den Stadtwerken München (SWM) bis 2021 über 620.000 private Haushalte und Gewerbeeinheiten per Glasfaser bis ins Haus oder in die einzelne Wohnung erschließen. Damit entstehe in der bayerischen Landeshauptstadt eines der größten zusammenhängenden Glasfasernetze Europas, so M-Net.
Fünf Prozent Umsatzzuwachs
Positives lässt sich auch bei der Zahl der aktiven Verträge mit Privat- und Geschäftskunden vermelden. Diese stiegen bis zum 31. Dezember auf insgesamt gut 470.000. Ein großer Teil dieser Kunden wird bereits über die Glasfaserinfrastruktur versorgt.
Diese Entwicklung schlug sich auch positiv auf die Erlöse von M-Net nieder: Der Umsatz wuchs im Geschäftsjahr 2018 deutlich um rund fünf Prozent auf mehr als 255 Millionen Euro. Im abgeschlossenen Geschäftsjahr 2018 legte das Unternehmen über alle Geschäftsbereiche hinweg zu: Während sich die Zahl der Verträge im Geschäftskundensegment bei steigenden Umsätzen stabil entwickelte, wuchs die Zahl der Anschlüsse für Privatkunden kräftig um knapp fünf Prozent.
Open-Access im Angebot
Auch die weiteren Segmente trugen mit einem signifikanten Wachstum zum erfolgreichen operativen Ergebnis bei: Nach der Öffnung der Netze für Open-Access-Kooperationen im Sommer 2017 konnte M-Net die Zahl der im Rahmen einer Wholesale-Partnerschaft versorgten Haushalte im vergangenen Geschäftsjahr überplanmäßig steigern. Ebenso kletterte die Zahl der mit Kabelfernsehen versorgten Haushalte in der Wohnungswirtschaft deutlich nach oben.
"Der Schlüssel für diesen Erfolg liegt in den umfangreichen Investitionen in den Glasfaserausbau und in einer starken Vermarktungsleistung über alle Vertriebskanäle", erklärt Nelson Killius, Sprecher der Geschäftsführung. Um die Produktivität seines Glasfaser-Rollouts zu steigern, hat M-Net außerdem über die vergangenen Jahre eine eigene Software-Plattform entwickelt, die die gesamte Wertschöpfungskette digital abbildet.
Zahlreiche Auszeichnungen
Im Geschäftsjahr 2018 zertifizierte das unabhängige Institut "ServiceRating" M-Net für seine Kundenorientierung zudem mit der Bewertung "sehr gut". Gemäß einer gemeinsamen Untersuchung des Marktforschungsinstituts Statista und des Wirtschaftsmagazins "brand eins" aus dem November 2018 ist M-Net darüber hinaus der Telekommunikationsanbieter mit der besten Reputation im deutschen Markt – und somit der beste Partner für Telekommunikationsleistungen, heißt es in dem Blatt.
Übertragung von 500 Gigabit pro Sekunde
Im Februar 2019 hatte M-Net zudem eine technologische Weltpremiere gefeiert: Gemeinsam mit Nokia war es M-Net erstmals gelungen, in einer realen Umgebung über eine Strecke von 320 Kilometer eine Datenrate von 500 Gigabit pro Sekunde über eine einzelne Wellenlänge des Lichts zu übertragen. Laut der Fachzeitschrift "Connect" hat M-Net zudem das beste Netz Deutschlands. Die Auszeichnung gab es schon 2016 und 2017 und erfolgte somit zum dritten Mal in Folge. (sg)



