Die Konzernzentrale der Energie Baden-Württemberg AG (EnBW) in Karlsruhe

Die Konzernzentrale der Energie Baden-Württemberg AG (EnBW) in Karlsruhe

Bild: @ Uli Deck/EnBW

Das Heizkraftwerk in Pforzheim hat künftig nur noch zwei Anteilseigner: Die EnBW zieht sich aus der Gesellschaft zurück und hat ihren Anteil von 30 Prozent zum Verkauf angeboten, erklärte der baden-württembergische Konzern auf ZfK-Nachfrage. Nun schmeißen die Stadtwerke Pforzheim und die Thüga den Laden künftig alleine, wie die Pforzheimer Zeitung berichtete.

In einer nicht-öffentlichen Gemeinderatssitzung am Dienstag habe man einen einstelligen Millionenbetrag für die Übernahme der EnBW-Anteile beschlossen, hieß es im Bericht der Lokalpresse. Die Stadtwerke Pforzheim und das Stadtwerke-Netzwerk Thüga spalten die Anteile unter sich auf, hieß es in der Pforzheimer Zeitung.

Differenzen in der HWK-Strategie

Die Stadtwerke werden statt bislang 60 Prozent künftig 74,9 Prozent am Heizkraftwerk halten, während die Thüga zu 25,1 Prozent beteiligt sein wird. Zu den Hintergründen des Verkaufs antwortete EnBW der ZfK, dass die Zusammenarbeit mit den Stadtwerken zwar stets gut gewesen sei, allerdings habe man unterschiedliche Vorstellungen bei der strategischen Ausrichtung des Unternehmens gehabt. (ls)

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