Zeigen, wie das Blockheizkraftwerk aussehen wird: Manfred Nettekoven, Kanzler der RWTH Aachen University, Dietmar Wenner, Projektleiter der RWTH, Oberbürgermeister Marcel Philipp, Stawag-Vorstand Christian Becker und Frank Brösse, Geschäftsführer der Stawag Energie. (v.l.)

Zeigen, wie das Blockheizkraftwerk aussehen wird: Manfred Nettekoven, Kanzler der RWTH Aachen University, Dietmar Wenner, Projektleiter der RWTH, Oberbürgermeister Marcel Philipp, Stawag-Vorstand Christian Becker und Frank Brösse, Geschäftsführer der Stawag Energie. (v.l.)

©Steindl/Stawag

Die Kraft-Wärme-Kopplungsanlage der Stawag wird ab Ende dieses Jahres  Strom und Wärme aus Erdgas erzeugen. Damit will der Energieversorger die Fernwärmeversorgung weiter ausbauen, teilte das Unternehmen am Dienstag mit.

Aachen wächst als Hochschul- und Unternehmensstandort und das zeigt sich auch im Wärmebedarf der Kurstadt. Durch den Ausbau des Universitätscampus ist der Verbrauch in Melaten in den vergangenen Jahren rasant gestiegen. Schließlich treibt jeder neue Forschungsbau den Energiebedarf in die Höhe. Aus diesem Grund sei der Bau des neuen Heizkraftwerks auch eine Kooperation zwischen Stawag, der Stadt Aachen und der Hochschule, betonte Oberbürgermeister Marcel Philipp.

Stawag investiert 15 Mio. Euro

Das Blockheizkraftwerk wird nach seiner Inbetriebnahme 58 Prozent CO2 gegenüber einer herkömmlichen Energieversorgung einsparen. Die Wärme, die das Blockheizkraftwerk zukünftig am Standort Melaten erzeugt, wird zur einen Hälfte direkt in das Wärmenetz der RWTH Aachen eingespeist, die andere Hälfte nutzt die Stawag für den Aachener Westen, insbesondere den Campus Melaten. Für die je 40 Mio. kWh Strom und Wärme, die das Kraftwerk jährlich erzeugen soll, investiert der Aachener Kommunalversorger 15 Mio. Euro. (ls)

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