Die Stadtwerke Dinslaken lassen Bürger*innen in einen neuen Klimafonds investieren.

Die Stadtwerke Dinslaken lassen Bürger*innen in einen neuen Klimafonds investieren.

Bild: © Stadtwerke Dinslaken

Das Dinslakener Holzenergiezentrum der ortsansäßigen Stadtwerke nimmt zusehends Gestalt an. 2023 soll die Anlage, in der Fernwärme und Strom für Dinslaken autark und annähernd klimaneutral mit Altholz erzeugt wird, den Betrieb aufnehmen. Von dem Projekt überzeugt scheinen auch die Dinslakener Anlegerinnen und Anleger zu sein: Denn im November 2021 startete der Bürgerfonds DHE KlimaFonds, der das Projekt mitfinanzieren sollte. Sie legten bis zum Ende der Zeichnungsfrist am 28. Februar rund 8,8 Mio. Euro an, wie die Stadtwerke Dinslaken nun mitteilen.

Damit wurde das ursprünglich eingeplante und erst wegen der hohen Nachfrage von fünf auf 10 Mio. Euro erhöhte Gesamtvolumen zu 88 Prozent ausgeschöpft. Für die Anleger und Anlegerinnen trägt der DHE KlimaFonds nun für die kommenden fünf Jahre Früchte. Rechtlich handelt es sich um eine Inhaberschuldverschreibung. Die Stadtwerke verzinsen die Anlage dabei mit 2,05 Prozent pro Jahr. Jedoch müssen Anlegerinnen und Anleger einen Stromvertrag bei den Stadtwerken Dinslaken vorweisen. Die Mindestanlage betrug 2500 Euro. Pro Kunde konnten – gestaffelt in 500-Euro-Schritten - Inhaberschuldverschreibungen in Höhe von max. 25.000 Euro gezeichnet werden. (gun)

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