Innogy und die schottische SSE hatten im vergangenen November vereinbart, ihr Vertriebsgeschäft in Großbritannien zu fusionieren.

Innogy und die schottische SSE hatten im vergangenen November vereinbart, ihr Vertriebsgeschäft in Großbritannien zu fusionieren.

Bild: © Ina Fassbender/dpa

Die vor der Zerschlagung stehende RWE-Tochter Innogy und der Mutterkonzern RWE haben eine Vereinbarung unterzeichnet, wonach Innogy ihren Anteil von 50,04 Prozent an der Prager Innogy Grid Holding, a.s., und damit ihr tschechisches Gasnetzgeschäft an RWE veräußert, teilten beide Unternehmen am Freitag mit. Weiterer Gesellschafter ist demnach die australische Investmentbank Macquarie, die 49,96 Prozent der Anteile hält.

Über die Höhe des Kaufpreises sei zwischen den Vertragsparteien Stillschweigen vereinbart worden, hieß es weiter. Nach Angaben von Innogy wurde ein attraktiver Preis erzielt. Dies werde durch ein Gutachten bestätigt, das eine "renommierte Wirtschaftsprüfungsgesellschaft auf der Grundlage allgemein anerkannter Bewertungsgrundsätze" erstellt habe. Die Transaktion sei bereits vollzogen werden, da eine Kartellfreigabe aufgrund des bestehenden Konzernverhältnisses zwischen den Vertragsparteien nicht erforderlich gewesen sei.

Macquarie wäre wohl gern alleiniger Eigentümer

RWE will die tschechische Gasnetz-Beteiligung wiederum in einem zweiten Schritt an Eon weiterreichen, was im Rahmen der zwischen den beiden Konzernen vereinbarten Neuordnung der Geschäftsfelder geschieht. Nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters hat aber auch Macquarie ein Auge auf das Paket geworfen. (hil)

Lesen Sie weiter mit Ihrem ZFK-Abonnement

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Inhalten der ZFK!

✓ Vollzugriff auf alle ZFK-Artikel und das digitale ePaper
✓ Exklusive Analysen, Hintergründe und Interviews aus der Branche
✓ Tägliche Branchen-Briefings mit den wichtigsten Entwicklungen

Ihr Abonnement auswählen

Haben Sie Fehler entdeckt? Wollen Sie uns Ihre Meinung mitteilen? Dann kontaktieren Sie unsere Redaktion gerne unter redaktion@zfk.de.

Home
E-Paper