von links: Stefan Dreising, Leiter Unternehmenskommunikation bei den Stadtwerken, Susan Utes vom FF USV Jena, Stadtwerke-Geschäftsführer Thomas Zaremba sowie Hans-Joachim Ratzenberger und Joachim Winter für den Saurierpfad starten gemeinsam die neue Jena-Crowd.

von links: Stefan Dreising, Leiter Unternehmenskommunikation bei den Stadtwerken, Susan Utes vom FF USV Jena, Stadtwerke-Geschäftsführer Thomas Zaremba sowie Hans-Joachim Ratzenberger und Joachim Winter für den Saurierpfad starten gemeinsam die neue Jena-Crowd.

Bild: © Stadtwerke Jena

Innerhalb weniger Tage sind in Thüringen gleich zwei Stadtwerke mit ihren Crowdfunding-Plattformen online gegangen. Nach Gera hat nun auch Jena sein Sponsoring-Modell auf eine Schwarmfinanzierung umgestellt. Drei Projekte machen den Anfang.

Die Jenziggesellschaft sucht über die Crowd-Plattform mit dem Titel "Für hier. Mit dir!" Unterstützer für die Erweiterung des Saurierpfades. Drei Stationen sollen den bereits bestehenden Lehrpfad rund um die Urzeitgiganten ergänzen. Insgesamt 3000 Euro müssen binnen sechzig Tagen zusammenkommen, nur dann wird die Spendensumme auch tatsächlich ausbezahlt.

Fußball und Klinikalltag

Genau das ist nämlich das Prinzip hinter dem Crowdfunding-Modell. Nur wenn ein Vorhaben auch genug Support aus der Region bekommt, wird es tatsächlich realisiert. Bürger können durch ihre Spendenentscheidung aktiv mitbestimmen, was sie sich für die Lebensqualität in ihrer Stadt wünschen.

Ein weiteres Projekt, das sich ebenfalls 3000 Euro von den Jenaern erhofft, ist der Frauenfußballverein "FF USV Jena". Die Damen werben die nächsten Wochen für ihr Sprach- und Sportprojekt "Kick and Talk". Auch die Kinderhilfestiftung benötigt Unterstützung. Auch hier werden 3000 Euro benötigt. Finanziert werden soll die Renovierung der Kinderklinik-Räumlichkeiten.

1000 Euro pro Monat kommen von den Stadtwerken

Selbstverständlich sind die Stadtwerke Jena nicht nur Betreiber der Crowd-Website, sondern wollen auch selbst Gutes in der Region tun. Daher verdoppeln sie jede Spende ab zehn Euro. Pro Monat stellt der Versorger dafür einen Fördertopf in Höhe von 1000 Euro bereit. (ls)

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