Josef Hasler, Vorstandsvorsitzender der N-Ergie im Gespräch mit Stefan Lennardt von Moduldrei.

Josef Hasler, Vorstandsvorsitzender der N-Ergie im Gespräch mit Stefan Lennardt von Moduldrei.

Bild: © Moduldrei

Auch N-Ergie habe im eigenen Versorgungsgebiet früher Windkraftanlagen gebaut, schildert N-Ergie-Chef Josef Hasler. Und weiter: „Wir haben damit aufgehört als die Widerstände in der Bevölkerung zu groß geworden sind.“

Hasler könne die Ängste von Hausbesitzern, in deren unmittelbarer Umgebung ein neues Windrad gebaut werde, durchaus nachvollziehen: „Ich wäre da vorsichtig, diese einfach wegzuwischen.“

Mittlerweile verspüre man beim Regionalversorger auch beim Ausbau von PV-Freiflächenanlagen Widerstand. Diesen Diskussionen müsse sich die Energiebrache und die Politik stellen. In dem Interview äußert sich Hasler auch zur aktuellen Lage am Energiemarkt. N-Ergie profitiert im Erzeugungsbereich von den aktuell hohen Großhandelspreisen für Strom und Gas: „Unsere Gaskraftwerke stehen total im Geld, das Heizkraftwerk Sandreuth und das Gaskraftwerk Irsching laufen sehr profitabel“, erklärt der N-Ergie-Chef.

Wie stark der Regionalversorger von der aktuelle Energiemarktkrise betroffen ist und wo er von ihr profitiert, wie es kommt, dass Josef Hasler in seinem Leben schon 30.000 Bäume gepflanzt hat, warum ihn seine beruflichen Stationen nach der Wende in Ungarn und Thüringen sehr geprägt haben und wo er Bayern aktuell energiepolitisch sieht – all das erfahren Sie außerdem im neuen ZfK-Podcast auf der Startseite der ZfK oder hier (externer Link).

Hinweis: Das Gespräch fand vor der russischen Invasion in die Ukraine statt. (hoe)

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