Die Liegenschaften des Landes NRW sollen bald zum Solarstrom-Eldorado werden. Zumindest wenn der Antrag der Regierungsfraktionen konkret wird.

Die Liegenschaften des Landes NRW sollen bald zum Solarstrom-Eldorado werden. Zumindest wenn der Antrag der Regierungsfraktionen konkret wird.

Bild: © digitalstock/Adobe Stock

Die Leipziger Stadtwerke und die Westsächsische Entsorgungs- und Verwertungsgesellschaft mbH (WEV), wollen im Bereich der erneuerbaren Energien kooperieren. Konkret geht es dabei um die Stromerzeugung in Photovoltaikanlagen auf Deponien respektive Konversionsflächen. Geplant ist die Gründung einer Projektentwicklungsgesellschaft, an der beide Partner jeweils 50 Prozent halten sollen. Die WEV ist eine Tochtergesellschaft des Zweckverbandes Abfallwirtschaft Westsachsen (ZAW).

Eine erste Anlage, bestehend aus rund 44.000 PV-Modulen, soll bereits im nächsten Jahr in Betrieb gehen. Diese wird der Deponie Seehausen errichtet und erweitert die erneuerbaren Stromerzeugungskapazitäten um bis zu 20 MW. Gleichzeitig dient das Projekt der sinnvollen Nachnutzung einer Deponie. Die Leipziger Stadtwerke hatten im vergangenen Jahr angekündigt, in den nächsten zehn Jahren in einer Größenordnung von 100 bis 200 MW in Anlagen zur Gewinnung von Wind- und Sonnenergie investieren zu wollen. Diese könnten perspektivisch den Strombedarf von jedem zweiten Leipziger Haushalt decken. (hoe)

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