Bundeskanzlerin Angela Merkel hat das smarte Quartier Jena-Lobeda per Live-Übertragung besichtigt. Das Modellprojekt der Stadtwerke Jena war Inhalt des jährlichen Digital-Gipfels des Bundeswirtschaftsministeriums, teilen Stadt Jena und Stadtwerke in einer gemeinsamen Erklärung mit.
Dabei erfuhr Merkel von Jenas Oberbürgermeister Thomas Nitzsche, wie das smarte Quartier Jena-Lobeda als Blaupause für nachhaltige digitale Städte und Regionen dienen könne. Das Smarte Quartier soll durch intelligente Vernetzung zu ökologischer, ökonomischer und sozialer Nachhaltigkeit auch in anderen Städten und Gemeinden beitragen.
Übertragbarkeit des Konzeptes
Beim Modellprojekt Smartes Quartier Jena-Lobeda werden aktuell 270 DDR-Bestandswohnungen des Typs „WBS70“ umfassend saniert und mit Smart Home-Lösungen ausgestattet. Für die Mieter werden schrittweise analoge und digitale Services zur Alltagsunterstützung geschaffen, um langfristiges und bezahlbares Wohnen zu ermöglichen und die Lebensqualität nachhaltig zu steigern.
Das Teilen von Mobilitätsangeboten, Räumlichkeiten und Gebrauchsgegenständen soll den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen vorantreiben. Die ökonomische Nachhaltigkeit gelinge dabei durch den Einsatz intelligent vernetzter Lösungen bei der Sanierung und Möglichkeiten, Energie effizienter einzusetzen.
Konzept in die Fläche übertragen
„Viele der unterschiedlichen Blaupausen im Smarten Quartier Jena-Lobeda sind für die Übertragung in die Fläche konzipiert und sollen auch im ländlichen Raum helfen, Versorgungssicherheit nachhaltig und flächendeckend zu ermöglichen“, sagt Gunar Schmidt, Geschäftsführer der Stadtwerke Jena Netze. (jk)


