Biomasse ist das Steckenpferd von Bio-Energie.

Biomasse ist das Steckenpferd von Bio-Energie.

Bild: © RWE AG

Die Stadtwerke der bayerischen Landeshauptstadt sind ihrem Ziel, der kompletten CO2-neutralen Energieversorgung, nähergekommen. Sie haben mit Wirkung zum 4. Juni dieses Jahres die Anteile an der Bio-Energie Taufkirchen (BET) erworben und damit die Verantwortung für den Betrieb übernommen. Damit erweitert sich der Anlagenpark des Münchner Unternehmens um ein großes Biomasse-Heizkraftwerk und 43 Kilometer Fernwärmenetz.

Ziel: 100 Prozent CO2-neutral

Die Anlagen und das Fernwärmenetz leisten einen wichtigen Beitrag zur Ausbauoffensive Erneuerbare Energien des bayerischen Kommunalwerks: Die Landeshauptstadt soll bis 2040 die erste deutsche Großstadt werden, in der Fernwärme zu 100 Prozent CO2-neutral gewonnen wird.

Das Heizkraftwerk in Taufkirchen erzeugt durch Kraft-Wärme-Kopplung rund 25.000 Megawattstunden Ökostrom pro Jahr, genug für etwa 10.000 Haushalte. Zudem werden rund 150.000 Megawattstunden Ökowärme produziert. Die eingesetzte Biomasse stammt aus der Region, überwiegend aus den umliegenden Forsten. (bh)

Lesen Sie weiter mit Ihrem ZFK-Abonnement

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Inhalten der ZFK!

✓ Vollzugriff auf alle ZFK-Artikel und das digitale ePaper
✓ Exklusive Analysen, Hintergründe und Interviews aus der Branche
✓ Tägliche Branchen-Briefings mit den wichtigsten Entwicklungen

Ihr Abonnement auswählen

Haben Sie Fehler entdeckt? Wollen Sie uns Ihre Meinung mitteilen? Dann kontaktieren Sie unsere Redaktion gerne unter redaktion@zfk.de.

Home
E-Paper