Die MVV steht zum Kohleausstiegsgesetz, hält jedoch die Härtefallregelung für junge Steinkohlekraftwerke für entscheidend.

Die MVV steht zum Kohleausstiegsgesetz, hält jedoch die Härtefallregelung für junge Steinkohlekraftwerke für entscheidend.

Bild: © MVV Energie

First State Investments ("First State") ist endgültig neuer größter Minderheitsaktionär der MVV Energie AG. Ein von First State verwalteter Fonds hat nach dem Erhalt aller erforderlichen behördlichen Genehmigungen und dem erfolgreichen Abschluss des öffentlichen Angebots den Erwerb von 45,8 Prozent der Aktien an der MVV abgeschlossen. Das teilten First State, MVV und die Stadt Mannheim am Dienstag gemeinsam in einer Pressemitteilung mit.

Bereits Anfang April hatte First State mit der EnBW AG und der Rheinenergie AG einen Kaufvertrag über den Erwerb von 45,1 Prozent der Anteile unterzeichnet. Die Stadt Mannheim bleibt mit 50,1 Prozent der Anteile auch nach dem Einstieg von First State Mehrheitseigentümer der MVV.

First State verwaltet etwa acht Milliarden Euro

First State ist ein internationaler Vermögensverwalter, der seit mehr als 20 Jahren – in Europa vor allem für europäische Altersversorgungskassen und Versicherungsgesellschaften – langfristig in nachhaltige Unternehmen in den Sektoren Versorgung, Energie und Verkehr investiert. Das Unternehmen verwaltet derzeit weltweit über mehrere verschiedene Infrastruktursektoren hinweg rund acht Milliarden Euro an Eigenkapital. So ist First State langfristig unter anderem an mehreren Betreibern von Stromverteilungs-, Gas- und Fernwärmenetzen sowie Windparks beteiligt.

Im Zuge des Anteilserwerbs musste First State nach deutschem Übernahmerecht ein öffentliches Angebot für die weiteren Aktien der MVV unterbreiten. Insgesamt wurden First State nach Abschluss dieses Verfahrens etwa 0,7 Prozent der Aktien angedient. (agr)

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