Die Stadtwerke Münster wollen bis 2030 die Stromerzeugung aus eigenen Erneuerbaren-Anlagen auf 380 GWh erhöhen.

Die Stadtwerke Münster wollen bis 2030 die Stromerzeugung aus eigenen Erneuerbaren-Anlagen auf 380 GWh erhöhen.

Bild: © Stadtwerke Münster

Zum 1. Januar 2022 beginnen die Stadtwerke Münster, ihre Privatkundentarife auf Ökostrom aus erneuerbaren Energien umzustellen. Damit setzen die Stadtwerke nach eigenen Angaben eines ihrer zentralen Klimaschutz-Vorhaben zwei Jahre früher um als ursprünglich geplant.

Ab Januar versorgt das kommunale Unternehmen alle Kunden der Grund- und Ersatzversorgung automatisch mit Strom aus erneuerbaren Energieanlagen. Die weiteren Tarife folgen nach und nach bis zum Jahresende. Ab 2023 bieten die Stadtwerke Münster privaten Haushalten Neuverträge und Vertragsverlängerungen ausschließlich in Ökostromqualität an.
 

Bis 2030 soll der gesamte Strombedarf der Haushalte aus eigenen Erneuerbaren-Anlagen gedeckt werden

„Der Abschied von fossilem Strom ist ein wichtiger Schritt auf unserem Weg zum reinen Ökostromanbieter für Privatkunden und Münsters Ziel, klimaneutral zu werden“, betont Stadtwerke-Geschäftsführer Sebastian Jurczyk.

Ziel der Stadtwerke Münster ist es, den Strombedarf der Münsteraner Haushalte bis 2030 aus eigenen Wind- und Sonnenenergie-Anlagen decken zu können und die Stromerzeugung auf 380 GWh zu erhöhen. Dazu investiert das Unternehmen verstärkt in neue Photovoltaikanlagen und Windenergieprojekte.

Bis die ausreichenden Kapazitäten geschaffen sind, kaufen die Stadtwerke den Ökostrom am Markt zu. Herkunftsnachweise sollen sicher stellen, dass der Strom vornehmlich aus Wind-, Photovoltaik- und Wasserkraftanlagen in Europa produziert wurde. Die Nachweise machen transparent nachvollziehbar, welche Anlage den Ökostrom wo produziert hat. (hoe)

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