Die Osterholzer Stadtwerke haben im Geschäftsjahr 2020 nach eigenen Angaben ihren Marktanteil im Kerngeschäft auf über 82 Prozent gesteigert. Den Jahresüberschuss konnte der Kommunalversorger mit 6,27 Mio. Euro (Vorjahr: 6,46 Mio. Euro) nahezu stabil halten. Die Umsatzerlöse stiegen leicht auf 59,9 Mio. Euro (Vorjahr: 58,4 Mio. Euro).
Komplett-Pakete für Heizungen und PV sind gefragt
Zulegen konnte das Unternehmen dabei erneut auch im Dienstleistungsbereich mit seinen "Rund-um-sorglos-Angeboten". Insbesondere die Komplett-Pakete für neue Heizungen und Photovoltaikanlagen seien seit Jahren bei den Kunden stark gefragt, heißt es. Mittlerweile bieten die Osterholzer Stadtwerke auch Komplett-Lösungen für Stromspeicher, Alarmanlagen und Treppenlifte an. In all diesen Angeboten sind die Wartung, Reparaturen und sonstige Nebenkosten enthalten.
Investitionsniveau nahezu gehalten
Der regionale Energieversorger bei Bremen hat im Geschäftsjahr 2019 Investitionen in Höhe von 6,3 Millionen Euro (Vorjahr 6,9 Mio. Euro) vorgenommen. Die Gelder flossen insbesondere in die Energie- und Trinkwasserversorgung, den Bereich Entwässerung sowie in intelligente Stromnetze.
"Coronakrise setzt bei uns Kreativität frei"
Die genauen Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Osterholzer Stadtwerke sind zurzeit noch nicht absehbar. "Sicherlich wird Corona in der Bilanz 2020 Bremsspuren hinterlassen. Jedoch steht das Unternehmen durch die Erfolge und Leistungen der Vorjahre finanziell auf einem sicheren Fundament und kann die Corona-Belastungen schultern", versicherte Geschäftsführer Christian Meyer-Hammerström. Das vor zehn Jahren aus drei Vorgängergesellschaften fusionierte Unternehmen sei sehr nachhaltig aufgebaut. "Die Krise setzt bei uns Kreativität frei. Wir nutzen heute den Schub und treiben den Klimaschutz und den digitalen Fortschritt in unserem Unternehmen weiter voran", verdeutlichte Meyer-Hammerström.
Hohe Ausschüttung an Gesellschafter
Aus dem Gesamtergebnis wurden 5,1 Mio. Euro an die Gesellschafter ausgezahlt, die restlichen über eine Million Euro flossen in die Gewinnrücklagen des kommunalen Versorgers. Gesellschafter der Osterholzer Stadtwerke sind die Bäderbetriebe GmbH, Osterholz-Scharmbeck (47,38 Prozent), die swb Vertrieb Bremen GmbH (25,71 Prozent), die Wirtschaftsbetriebe der Gemeinde Ritterhude GmbH (13,59 Prozent) sowie die Wirtschaftsbetriebe Lilienthal GmbH (13,32 Prozent). (hoe)
