Die EU-Kommission hatte die Prüfung des Kaufs der RWE-Tochter Innogy durch den Energiekonzern Eon eigentlich schon Ende März abschließen wollen. Zuletzt hatte die Generaldirektion Wettbewerb eine Verlängerung der Prüffrist bis Ende August angekündigt. Nun wurde sie noch einmal bis zum 20. September dieses Jahres verlängert.
Die Behörde hatte immer wieder weitere Unterlagen angefordert, laut Innogy lag der Fokus bei der Prüfung auf den Endkundenmärkten Smart Metering und Ladeinfrastruktur in Deutschland.
Anmeldung erfolgte im Januar
Die Anmeldung der Transaktion zur Aufspaltung und teilweisen Übernahme von Innogy bei der EU-Kommission war schon im Januar erfolgt. Die Verzögerung wird von allen Akteuren in der Energiebranche mit Spannung beobachtet, da sich erkennen lässt, dass der Deal an weitreichende Auflagen geknüpft werden könnte. (pm)



