Die Gebäude- und Wohnungsbaugesellschaft Wernigerode mbH ist mit 3000 Wohneinheiten der größte Vermieter in der Stadt im Harz. Die Gebäude sollen jetzt Zug um Zug mit PV-Dachanlagen ausgestattet werden.

Die Gebäude- und Wohnungsbaugesellschaft Wernigerode mbH ist mit 3000 Wohneinheiten der größte Vermieter in der Stadt im Harz. Die Gebäude sollen jetzt Zug um Zug mit PV-Dachanlagen ausgestattet werden.

Bild: © GWW

Rund 3000 Wohneinheiten verwaltet die städtische Gebäude- und Wohnungsbaugesellschaft Wernigerode mbH (GWW) im Harz. Dort wohnen knapp ein Viertel der 34.000 Einwohner der Stadt. Die GWW plant, flächendeckend alle ihre Plattenbauten mit PV-Dachanlagen auszustatten und Mieterstrommodelle anzubieten. Das erste Projekt wurde jetzt gemeinsam mit den Stadtwerken Wernigerode gestartet.

"Die Plattenbaudächer sind ideal für die Montage von Fotovoltaikanlagen. Deshalb fangen wir dort an. Das ist für uns in erster Linie ein Tribut an die derzeitige Energiepreis-Situation. Wir wollen Entlastung schaffen für viele unserer Mieterinnen und Mieter und uns vom Markt und seinen Preisschwankungen möglichst abkoppeln", sagt GWW-Geschäftsführer Christian Zeigermann.

Die Stadtwerke werden auf einem Wohnhaus eine PV-Anlage mit einer Leistung von 65,86 kWp installieren und betreiben. Damit können 61.000 kWh Strom pro Jahr erzeugt werden.

Strombezug aus der Anlage auf Freiwilligkeitsbasis

Das entspreche mengenmäßig dem Jahresbedarf der Immobilie, erläutert Steffen Meinecke, Geschäftsführer der Stadtwerke Wernigerode. Mieter haben die Möglichkeit den Strom direkt aus der Anlage zu beziehen, das ist aber nicht obligatorisch. Der Strom muss laut Gesetz zehn Prozent unter den Preisen der Grund- und Ersatzversorgung liegen. Fließen soll der erste Solarstrom Anfang des vierten Quartals. (hoe)

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