Innerhalb der kommenden drei Jahre will Q Cells rund 125 Mio. Euro in die Weiterentwicklung der eigenen Solarmodule investieren. Mehr als 20 Mio. Euro davon sollen in neue Anlagen und Maschinen fließen, um die Effizienz, Leistungsfähigkeit der PV-Technologie zu steigern.
So ließen sich die Kosten für Sonnenstrom reduzieren und die Kommerzialisierung voranbringen, heißt es von dem Unternehmen mit Hauptsitz in Bitterfeld-Wolfen. Bereits vergangenes Jahr investierte Q Cells in seinen Forschungs- und Entwicklungsstandort in Sachsen-Anhalt.
Patentstreit
Mit der aktuellen Investitionsoffensive unterstreicht das Unternehmen auch seinen Standpunkt, dass die technologischen Errungenschaften langfristiger Investitionen in Innovation durch Patente geschützt bleiben müssen, wie Global CTO Daniel Jeong betont: „Q CELLS fördert und stellt sich dem fairen Wettbewerb um die innovativste Photovoltaiktechnologie. Dafür investiert unser Unternehmen alleine am Standort in Deutschland mit seinen über 200 hoch qualifizierten technologisch orientierten Arbeitsplätzen rund 35 Mio. Euro jährlich. Dies können wir nur aufrechterhalten im Vertrauen, dass unsere Technologien nicht einfach straflos kopiert werden können, sondern patentierte Technologie auch rechtlich effektiv geschützt wird.“
In der Vergangenheit hatte der Komplettanbieter wegen Patentverletzungen gegen verschiedene Mitbewerber geklagt. Mit Erfolg, das Landgericht Düsseldorf hat der Klage stattgegeben.
Gericht bestätigt Patentverletzung
„Diese Bestätigung stärkt unser Vertrauen, dass wir unsere kontinuierlichen Investitionen in die Forschung und Entwicklung aufrechterhalten und auch künftig die technologische Messlatte immer höher legen können. Schlussendlich kann die Photovoltaiktechnologie im Wettbewerb mit den fossilen Energien nur bestehen, wenn die Solarindustrie sie in einem fairen Wettbewerb immer besser und somit für den Endverbraucher zugänglicher und günstiger macht“, so Jeong. (ls)
