Um zukünftig einen optimalen Ausbau und Betrieb von E-Ladesäulen zu gewährleisten, beabsichtigen Rheinenergie und der französische Industriedienstleister SPIE die Gründung eines gemeinsamen, bundesweit tätigen Infrastrukturunternehmens für die Elektromobilität, das voraussichtlich den Namen "TankE" tragen soll. Das erfuhr die ZfK aus Branchenkreisen. Eine entsprechende Anmeldung liegt bei der EU-Kartellbehörde vor. Der ZfK liegen entsprechende EU-Dokumente dazu vor.
Sprecher beider beteiligten Unternehmen lehnten auf Anfrage eine direkte Stellungnahme ab und verwiesen auf die Jahrespressekonferenz der Rheinenergie in Köln am Montag (24. Juni).
Bundesweiter Ladestellenservice
Das neue Unternehmen soll einen bundesweiten Ladestellenservice aufbauen und betreiben. Rheinenergie betreibt in Kooperation mit anderen Versorgern unter der Marke "TankE" schon seit 2017 über 500 öffentlich zugängliche Ladepunkte. Dem "TankE"-Netzwerk gehören unter anderem die Bonner SWB, die Leverkusener EVL, die Mainova und die Stadtwerke Krefeld an. Auch für dieses Netzwerk soll das neue Unternehmen Dienstleistungen erbringen. (pm)
