"Kein Mensch kauft ein Elektroauto, wenn er nicht laden kann", sagt Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann

"Kein Mensch kauft ein Elektroauto, wenn er nicht laden kann", sagt Baden-Württembergs Ministerpräsident Winfried Kretschmann

Bild: © Bruno Maul/AÜW

Bevor die jährliche Trendanalyse von „team red“ und der Zfk für dieses Jahr zu Ende geht, lohnt sich ein kurzer Blick auf die Ergebnisse der Vergangenheit: Im vergangenen Jahr stimmten 85 Prozent des Branchenumfelds der Aussage zu, "E-Mobilität hilft Kommunen bei der Einhaltung von EU-Grenzwerten". Von den Befragten aus der Energiewirtschaft teilten nur zwei Drittel diese Auffassung.

Noch deutlicher wurden die Unterschiede zwischen den tatsächlichen Angeboten der (kommunalen) Energieversorger und den Angebotswünschen: Während 64 Prozent der Mitarbeiter der Energiewirtschaft davon berichteten, dass ihr Unternehmen Erdgastankstellen im Portfolio führen oder für die nähere Zukunft planen, hielten diese nur 38 Prozent aus dem Branchenumfeld auch für wünschenswert. Umgekehrt überstieg der Wunsch nach E-Bussen im Nahverkehr (88 Prozent) das tatsächliche Angebot (22 Prozent) deutlich.

Teilnahme noch bis 22. Juni möglich

Ähnliches galt für Fahrradverleihsystem (von 63 Prozent gewünscht, von 26 Prozent angeboten) und für kommunales Carsharing (von 68% gewünscht, von 28 Prozent angeboten). Diese und viele weitere Fragen werden auch in der laufenden Umfrage gestellt. Die Teilnahme an der aktuellen Studie ist noch bis zum 22. Juni unter folgendem Link möglich: https://survey.team-red.net/index.php/survey/index/sid/384159/token/zfk

Ausgewählte Ergebnisse werden in einer der kommenden Ausgaben der ZfK veröffentlicht. (mn)

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