Preisturbulenzen nicht ausgeschlossen: Der Kohleausstieg wird zum Stresstest für Regierung und Energieversorger.

Preisturbulenzen nicht ausgeschlossen: Der Kohleausstieg wird zum Stresstest für Regierung und Energieversorger.

Bild: © EEX

Das Deponiekraftwerk des Kreis Siegen-Wittgenstein ist zum Jahreswechsel in die Post-EEG-Ära übergegangen. Für die Siegener war klar, das Kraftwerk soll weiterbetrieben werden. Die Siegener Versorgungsbetriebe (SVB) sind nun kurzerhand mit dem Kraftwerk in die Direktvermarktung eingestiegen - ein Pilotprojekt, um künftig weitere Post-EEG-Anlagen zu vermarkten.

„Jetzt fallen die ersten Anlagen aus der Förderung, in den nächsten Jahren werden mehr und mehr folgen“, sagt Thomas Mehrer, Geschäftsführer der SVB, und fügt an: „Als regionales Energie- und Dienstleistungsunternehmen nehmen wir den Betreibern diese Last ab und vermarkten deren Strom direkt an der Strombörse. Das ist ein weiteres Modul unseres Beitrags zum Gelingen der Energiewende vor Ort.“

Technische Details

Das Gaskraftwerk in Fludersbach verfügt über 250 kW elektrischer Leistung und erzeugt pro Jahr eine Mio. kWh an emissionsfreiem Strom. (lm)

Lesen Sie weiter mit Ihrem ZFK-Abonnement

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Inhalten der ZFK!

✓ Vollzugriff auf alle ZFK-Artikel und das digitale ePaper
✓ Exklusive Analysen, Hintergründe und Interviews aus der Branche
✓ Tägliche Branchen-Briefings mit den wichtigsten Entwicklungen

Ihr Abonnement auswählen

Haben Sie Fehler entdeckt? Wollen Sie uns Ihre Meinung mitteilen? Dann kontaktieren Sie unsere Redaktion gerne unter redaktion@zfk.de.

Home
E-Paper