Der neue Gamesa-Chef Jochen Eickholt musste schlechte Aussichten verkünden, die auch den Mutterkonzern Siemens Energy nach unten zogen.

Der neue Gamesa-Chef Jochen Eickholt musste schlechte Aussichten verkünden, die auch den Mutterkonzern Siemens Energy nach unten zogen.

Bild: © Frank Rumpenhorst/dpa

Der Energietechnik-Konzern Siemens Energy verkauft seine Sparte mit Hochspannungsteilen "Trench" an den Finanzinvestor Triton.

Über den Kaufpreis und andere Einzelheiten sei Stillschweigen vereinbart worden, teilte die Beteiligungsgesellschaft am Donnerstag mit und bestätigte damit Medienberichte. Der Verkauf erfolge vorbehaltlich der Zustimmung der Behörden und solle in der ersten Hälfte des kommenden Jahres abgeschlossen werden.

Am Mittwoch hatte das "Handelsblatt" über das Vorhaben berichtet. Demnach zahlt der Finanzinvestor einen mittleren dreistelligen Millionenbetrag.

Windsparte sorgt für Milliardenverluste

Siemens Energy rechnet wegen Problemen im Windgeschäft mit einem Milliardenverlust im Geschäftsjahr 2022/23 (Ende September). Vor diesem Hintergrund will sich das Unternehmen stärker auf sein Kerngeschäft konzentrieren.

Im Geschäftsbereich Trench verkauft der Dax-Konzern Messwandler und Spulen für Umspannwerke. Die neun Werke von Trench sollen an Triton übergehen. Es gibt unter anderem Standorte in Deutschland, Frankreich, China und Kanada. (dpa/pfa)

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