Um Halles Energieversorgung zukunftsfähig zu machen, gehen die Energieversorgung Halle (EVH) und die Stadtwerke Halle (SWH) neue Wege. Der Wettbewerb im Energiemarkt – so heißt es in der Bilanz für 2017 – ist in allen Segmenten inzwischen so stark am Preis orientiert, dass Wettbewerbsvorteile vor allem über zusätzlichen Mehrwert entstehen. Die EVH hat dabei ein klares Ziel. Bis 2040 soll die Ökostromquote 100 Prozent betragen. Schon heute kann der Versorger über 40.000 Haushalte mit regenerativem Strom versorgen, 2019 sollen es 10.000 mehr sein, und das nicht nur sicher und zuverlässig, sondern auch bezahlbar.
Die SWH haben das Geschäftsjahr 2017 bei weiterhin anspruchsvollen Rahmenbedingungen mit einem guten Ergebnis abgeschlossen. Die SWH-Gruppe hat einen Konzernjahresumsatz von 630,8 Millionen Euro erwirtschaftet. Das Jahresergebnis liegt bei 12,4 Mio. Euro – 2016 waren es 11,7 Mio. Euro.
Neues Wachstum in Halle fördern
Die Strategie ziele auf den weiteren Ausbau der Ertragskraft, den nachhaltigen Substanzerhalt und eine steigende Finanzierungsfähigkeit für Infrastrukturinvestitionen. Damit soll sowohl das Dienstleistungsspektrum erfolgreich entwickelt und im Markt platziert als auch das neue Wachstum Halles so gefördert werden, dass die nötige Infrastruktur mitwächst und sich den neuen Anforderungen anpasst, sagt Matthias Lux, Vorsitzender der SWH-Geschäftsführung.
Im Geschäftsfeld Energie bauen die SWH mittelfristig weiter regenerative Erzeugungskapazitäten auf. Hinzu komme bald ein Meilenstein der Energiewende in Halle: Die Inbetriebnahme des Energie- und Zukunftsspeichers. Im Geschäftsfeld Mobilität setzen die Stadtwerke auf weitere Projekte im Rahmen des Programms „Stadtbahn Halle“ – den Umstand immer im Blick, dass der Verkehrssektor immer stärker Teil der Energiewende wird. (wa)


