Präsentieren den neuen "Hüpper" (von links): Marcel Frank, Geschäftsführer, Regionalverkehr Köln; Dirk Günnewig, Leiter Grundsatzangelegenheiten der Mobilität, Digitalisierung und Vernetzung, Verkehrsministerium NRW; Stefan Welsch, SWH-Vorstand und Jürgen Wiethüchter, SWH-Center-Leiter Mobilität.

Präsentieren den neuen "Hüpper" (von links): Marcel Frank, Geschäftsführer, Regionalverkehr Köln; Dirk Günnewig, Leiter Grundsatzangelegenheiten der Mobilität, Digitalisierung und Vernetzung, Verkehrsministerium NRW; Stefan Welsch, SWH-Vorstand und Jürgen Wiethüchter, SWH-Center-Leiter Mobilität.

Bild: © Stadtwerke Hürth

Nach siebenwöchigen Testphase haben die Stadtwerke Hürth (SWH) einen neuen On-Demand-Verkehr offiziell in Betrieb genommen. "Hüpper" heißt das Angebot. Es soll zum VRS-Tarif, ohne Zuschlag und rund um die Uhr verfügbar sein, wie der Kommunalversorger mitteilt.

Das Anruf-Sammeltaxi (AST) als flexible Bedienungsform sei demnach schon seit vielen Jahren fester Bestandteil des ÖPNV in Hürth. Digitale Hintergrundsysteme machten bedarfsgerechte Systeme heute aber effizienter und flexibler. Mit "Hüpper" startet nun offiziell ein Fahrangebot auf Abruf, bei dem ein solch intelligentes Hintergrundsystem aus den Buchungen sinnvolle Fahrgemeinschaften bildet.

Förderung vom Landesverkehrsministerium

"Unser neues Mobilitätsangebot Hüpper richtet sich an alle Nutzerinnen und Nutzer, seien sie ÖPNV-Pendler, ältere Fährgäste mit eingeschränkter Mobilität oder Jugendliche in ihrer Freizeit. Gleichzeitig ist es auch unser Ziel, ein junges und zeitgemäßes Angebot zu etablieren, welches die Menschen anspricht und neugierig macht", sagt Stefan Welsch, Vorstand, SWH.

Der Hüpper geht nach erfolgreicher Testphase nun in den vollen Betrieb über. Operativer Partner ist die Regionalverkehr Köln GmbH (RVK), die seit vielen Jahren die betriebliche Durchführung des Busverkehrs in Hürth übernimmt. Das Projekt wird vom Ministerium für Verkehr des Landes NRW im Rahmen des Programms "Mobil.NRW" gefördert. Das Land NRW unterstützt den Ausbau von On-Demand-Verkehren als Teil seiner ÖPNV-Offensive.

"Hybride" London Cabs

Das Angebot des "Hüpper" ist voll digitalisiert, aber auch noch über den konventionellen Weg der telefonischen Buchung zu nutzen. Es gebe keinen festen Fahrplan und keine fixen Linienwege. Fahrten werden nur nach Bedarf durchgeführt, heißt es.

Der Abholort oder der nächste Hüpper-Haltepunkt soll maximal 200 Meter entfernt sein, die Wartezeit betrage bei spontaner Nutzung somit höchstens 30 Minuten. Zum Einsatz kommen dabei speziell gestaltete Hybrid-Fahrzeuge im Stil der London Cabs oder Taxen in den Randzeiten. Die Hüpper-Fahrzeuge bieten Platz für bis zu sechs Personen und verfügen über USB-Ladestationen.

Einfacher Ein- und Ausstieg

Zudem seien die Hüpper-Fahrzeuge barrierearm. Sie besitzen Vorrichtungen wie beispielsweise eine Rampe, die mobilitätseingeschränkten Personen den bequemen Ein- und Ausstieg sowie eine sichere Fahrt gewährleisten. (jk)

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