Bild: © Stadtwerke Münster

Das Ergebnis 2017 der Stadtwerke Münster liegt klar über dem Wirtschaftsplan, wie die Westfälischen Nachrichten (WN) unter Bezug auf die Vorstellung des aktuellen Jahresberichts des kommunalen Unternehmens melden.

Der Jahresumsatz betrug 547 Millionen Euro. Davon fließen zehn Millionen Euro in die Gewinnrücklagen des Unternehmens, vier Millionen Euro steuern zum städtischen Haushalt bei. Die Eigenkapitalquote stieg auf 38,4 Prozent. Drei Viertel der laufenden Investitionen können aus dem Cashflow des normalen Geschäfts finanziert werden.

Heimische Wirtschaft profitiert von dicker Auftragsvergabe

Aufträge in Höhe von 37,5 Millionen Euro wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr an die heimische Wirtschaft vergeben. Allerdings trugen verschiedene Sondereffekte wie aufgelöste Rückstellungen oder Erlöse aus Grundstückverkaufen in Höhe von 1,7 Millionen Euro zu dem Ergebnis bei.

Für 2018 prognostizieren die Stadtwerke einen Jahresüberschuss von 11,3 Millionen Euro, so die WN. Dazu sollen erneut Grundstückverkäufe beitragen. Als strategische Zukunftsprojekte sollen ab Juli der Glasfaserausbau im Kreuzviertel, die Entwicklung neuer Windparks im Münsterland mit 150 Megawatt sowie die Erneuerung der Fernwärme-Hauptleitung am östlichen Ring anlaufen. Auch die Busflotte soll modernisiert werden. Mit 45,3 Millionen Fahrgästen wurde im vergangenen Jahr ein neuer Rekord erzielt. (hcn)

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