Freileitungsmast im Höchstspannungsnetz.

Freileitungsmast im Höchstspannungsnetz.

Bild © TransnetBW

Die Stadtwerke Oberursel in Hessen sind nun auch im Stromnetzgeschäft tätig. Zusammen mit dem Regionalversorger Süwag gründeten sie die Netzgesellschaft Oberursel (Taunus). Die Stadtwerke halten 51 Prozent der Anteile und Süwag die restlichen 49 Prozent, wie aus einer Presseaussendung hervorgeht.

Mit dem operativen Netzbetrieb hat die neue Gesellschaft die Süwag-Netztochter Syna beauftragt. Geschäftsführer des neuen Unternehmen sind künftig Ulrike Lindemann, kaufmännische Leiterin der Stadtwerke Oberursel, und Thomas Fösel, Prokurist und Standortleiter bei der Syna.

Eigene Wertschöpfung in fünf Jahren

"Wir werden sukzessive eigene Kompetenzen im Bereich der Stromnetzinfrastruktur aufbauen, unter anderem durch Ausbildung, so dass in fünf Jahren erstmals eine eigene Wertschöpfung im Bereich des Stromnetzes erfolgen wird", kommentierte Julia Antoni, Geschäftsführerin des Stadtwerke-Oberursel-Konzerns.

Das Oberurseler Stromnetz erstreckt sich nach Stadtwerkeangaben über etwa 136 Kilometer in der Mittel- und 405 Kilometer in der Niederspannung. Insgesamt 166 Transformatorenstationen verteilen den Strom an die Endnutzer. (aba)

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