In knapp einer Woche entscheidet der Stadtrat von Höxter über das Zukunftsprojekt. Mit der Gründung soll die Zukunftssicherung der Stadtwerke verbessert werden. Durch Personal- und Ressourcenoptimierung sowie Wissensbündelung sollen sich die Weserstadtwerke den Herausforderungen wie Marktveränderungen und der Energiewende stellen. Die Kooperation soll hierbei auf Augenhöhe und grundsätzlich auf Dauer angelegt sein. Markenauftritt und Kundenbeziehungen verbleiben bei der GWH und den SWH, so dass die Kunden der jeweiligen Mutterhäuser keine Veränderungen erfahren.
Nach der Beschlussfassung des Rates wird die Gründung der Weserstadtwerke-Service GmbH mit notarieller Beurkundung des Gesellschaftsvertrags und der Eintragung in das Handelsregister vorgenommen. Zum 1.1.2020 werden dann voraussichtlich der operative Betrieb der Kooperationsgesellschaft aufgenommen und das Personal sowie betriebsnotwendige Sach- und Betriebsmittel überführt.
Schneller Gründungsprozess
Der Prozess nahm 2017 seinen Anfang. Die GWH und die SWH haben schon länger miteinander kooperiert, sind sich räumlich nah und haben ähnliche Geschäftsfelder. In der Gesellschafterversammlung der GWH am 3.11.2017 war die Geschäftsführung dann beauftragt worden, ein Projekt zur Ausgestaltung einer möglichen Kooperation mit den SWH zu initiieren.
In der Folge hat eine Projektgruppe mit Unterstützung der PriceWaterhouseCoopers Wirtschaftsprüfungsgesellschaft in mehreren Sitzungen ein Konzept für eine mögliche Kooperation ausgearbeitet. Der Rat der Stadt Höxter wurde in seinen Sitzungen am 21.6. und am 13.12.2018 über den Projektstand in Form des Grob- und Feinkonzepts informiert, wodurch am 13.12. die Geschäftsführung der GWH vom Rat beauftragt worden ist, die Gründung einer Kooperationsgesellschaft vorzubereiten und sämtliche vertragliche Rahmenbedingungen final mit den Kooperationspartnern zu klären. (ab)
