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Steags PV-Tochter will mit Joint Venture in Südosteuropa expandieren

Im Fokus sollen Ungarn, Rumänien und Griechenland stehen. Dafür will PV-Spezialist Sens noch enger mit einem österreichischem Unternehmen zusammenarbeiten, das schon Erfahrung in der Region sammeln konnte.
10.12.2020

André Kremer (Sens-Geschäftsführer, links) und Karl Göth (LSG-Geschäftsführer LSG) besiegeln Corona-konform die künftige Zusammenarbeit der beiden Partner.

 

Photovoltaik-Spezialist Solar Energy Solutions (Sens), eine Tochter des Steag-Konzerns, geht mit dem österreichischen PV-Entwickler LSG Group ein Joint Venture ein. Gemeinsam wolle man künftig als Sens LSG vor allem die Solarmärkte in Südosteuropa erschließen, teilt das Unternehmen mit.

Beide Partner hätten bereits seit 2015 wiederholt vertrauensvoll zusammengearbeitet, führt Sens aus. Dabei habe man PV-Projekte mit insgesamt mehr als 230 Megwatt Peak realisiert.

Ungarn im Fokus

Im Fokus stehen sollen zunächst neben Ungarn Rumänien und Griechenland. Die ersten ungarischen Projekte seien bereits im Bau, heißt es. So entstünden derzeit an fünf Standorten PV-Freifächen-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 65 Megawatt. Die Fertigstellung sei bis Ende des ersten Quartals 2021 vorgesehen.

Sens ist ein international agierendes Dienstleistungsunternehmen im Bereich der erneuerbaren Energien mit Hauptsitz in Würzburg. Zum Leistungsspektrum zählen die Entwicklung und Errichtung schlüsselfertiger Solarparks, die Wartung und Betriebsführung von Photovoltaik-Anlagen sowie die Umsetzung von Energielösungen für Gewerbe und Industrie. Sens gehört seit Juli 2019 zum Steag-Konzern und beschäftigt rund 270 Mitarbeiter an neun Standorten.

300 Mitarbeiter an neun Standorten

Die LSG Group wiederum ist eine vor allem in Südosteuropa und Österreich tätige Unternehmensgruppe mit dem Schwerpunkt Anlagenbau und erneuerbare Energien mit dem Hauptsitz in Wien und etwa 300 Mitarbeitern an neun Standorten. (ab)