Arbeitsplatz in luftiger Höhe: Der Leiter des EAM-Windservice Johannes Rudolph auf einer der Windkraftanlagen des kommunalen Energieversorgers.

Arbeitsplatz in luftiger Höhe: Der Leiter des EAM-Windservice Johannes Rudolph auf einer der Windkraftanlagen des kommunalen Energieversorgers.

Bild: © EAM

Im Zusammenhang mit Windenergie werden derzeit in Nordrhein-Westfalen laut einer Studie rund 7,2 Mrd. Euro Umsatz erwirtschaftet. Zu diesem Ergebnis kommt eine am Donnerstag vorgestellte Wertschöpfungs-Studie des Bremer Marktforschungsinstituts Windresearch. Demnach gibt es bei den rund 350 Marktteilnehmern wie etwa Unternehmen, Behörden oder Instituten insgesamt gut 20 000 Vollzeitstellen, die mit Windenergie befasst sind. Der größte Anteil sowohl bei Umsatz als auch bei den Beschäftigten entfalle auf die Fertigung von Windenergieanlagen an Land.

Je nach Ausmaß des Windkraftausbaus hält die Studie die Schaffung von weiteren bis zu 2650 Arbeitsplätzen bis 2040 für möglich. Der in NRW erwirtschaftete Umsatz könne auf bis zu 8,1 Mrd. Euro steigen. «Der Industriestandort Nordrhein-Westfalen hat mit seiner mittelständischen und dienstleistungsstarken Struktur gute Chancen, weitere Wertschöpfungspotenziale in der Windenergie aktiv zu nutzen», stellen die Autoren der Studie fest. Finanziert wurde die Studie unter anderem von Verbänden der Windkraftbranche. (lm/dpa)

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