Die Stadtwerke Fürstenfeldbruck haben im vergangenen Jahr einen Überschuss von 2,01 Mio. Euro (2018: 1,16 Mio. Euro) erwirtschaftet. Auch der Umsatz stieg an, von 85,99 Mio. Euro in 2018 auf nunmehr auf 89,8 Mio. Euro. Der Stromabsatz kletterte leicht auf knapp 253 Mio. kWh, ebenso der Wärmeabsatz auf 47,5 Mio. kWh. Insgesamt hat das Unternehmen im vergangenen Jahr Investitionen im Umfang von 12,7 Mio. Euro getätigt.
"19. positiver Abschluss in Folge"
„Das ist das beste Ergebnis seit Jahren. Gleichzeitig bedeutet es den 19. positiven Abschluss in Folge“, erklärt Jan Hoppenstedt, Geschäftsführer der Stadtwerke. Der Gewinn sei mit Blick auf die Zukunft sehr wichtig, er gebe Handlungsfähigkeit für kommende Aufgaben. Insbesondere die Umsetzung der Energiewende erfordere hohe Investitionen.
Höhere Ökostromproduktion
Die Stromerzeugung aus regenerativen Quellen haben die Stadtwerke Fürstenfeldbruck im vergangenen Jahr nochmals steigern können. Im Vergleich zum Vorjahr wurden aus Windkraft, Wasserkraft, Biomasse und Photovoltaik 3,13 Prozent mehr Strom eingespeist. Die eigene Ökostromerzeugung lag insgesamt bei 33,8 Mio. kWh (Vorjahr: 33, 4 Mio. kWh).
Freiflächenanlage vor der Fertigstellung
„Nachdem die Windenergie durchweg sehr zufriedenstellende Ergebnisse hervorbringt, richtet sich der Blick nun auf die Photovoltaik. Schließlich birgt die Region ein sehr großes Potenzial hierfür“, so Hoppenstedt im Vorwort zum Geschäftsbericht. Als Beispiele nannte er die Energiedienstleistung FFBStromdach im Privatkundenbereich sowie den Bau von Freiflächenanlagen. Bei einem Projekt im nahegelegenen Kottgeisering soll die zweite Ausbaustufe noch in diesem Jahr abgeschlossen werden. (hoe)



