Redakteurin Britt Mielke stellt täglich neue Mitarbeiterporträts im Intranet vor und sorgt so für ein Miteinander auf Abstand.

Redakteurin Britt Mielke stellt täglich neue Mitarbeiterporträts im Intranet vor und sorgt so für ein Miteinander auf Abstand.

Bild: © Stadtwerke Kiel

Jeden Tag eine Geschichte. Über eine Kollegin oder einen Kollegen. Egal ob aus dem Homeoffice oder dem Betrieb. Das verbindet. Was die Stadtwerke Kiel in ihrem hauseigenen Intranet bereits seit Beginn der Coronakrise umsetzen, stößt in dem Unternehmen mit knapp 1000 Mitarbeitern auf eine hohe Akzeptanz.

"Wir haben uns bereits zu Beginn, als die ersten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ins Homeoffice gingen, gefragt, wie wir uns in diesen Zeiten nah bleiben und unser Miteinander weiterleben können", erklärt der Vorstandsvorsitzende der Stadtwerke Kiel Frank Meier. "Wir berichten seitdem täglich über eine Mitarbeiterin oder einen Mitarbeiter, unabhängig davon, von wo aus gearbeitet wird. Und porträtieren damit die Menschen hier in unserem Unternehmen, schildern allen anderen deren individuellen Situation oder die persönlichen Herausforderungen durch Covid-19. So bemühen wir uns um eine gewisse Verbundenheit für alle.“

Wertschätzung und Dabeisein

Das, was für die Unternehmensleitung in kritischen Zeiten von Belang ist, bedeutet für die Interviewten Wertschätzung und Dabeisein. Auch wenn der eine weit weg zuhause im Kinderzimmer seinen Arbeitsplatz aufgebaut hat und der andere mitten in der Leitwarte im Küstenkraftwerk sitzt. Isoliert und lediglich umgeben von komplexen Systemen und Monitoren, die eine sichere Energieversorgung für die Landeshauptstadt garantieren. Miteinander telefonieren, skypen oder mailen ist eins, aber diese persönlichen und auch spannenden Statements des Einzelnen erlauben dann doch – wenn auch nur virtuell – eine gewisse Nähe.

„Jeden Tag eine Geschichte, jeden Tag ein Interview, ein Foto und eine Abstimmung. Alles persönlich und individuell – ein motivierender Auftrag in diesen Tagen“, unterstreicht die für die Kommunikation der Storys verantwortliche Redakteurin Britt Mielke. „Und es spornt an, wenn die Kollegen alle so begeistert und engagiert mitmachen.“

Gespräche per Skype oder Telefon

Natürlich müssen die passenden Kandidaten im großen Unternehmen aufgespürt werden, aber mit einem guten internen Netzwerk und vielen Empfehlungen ist das kein Problem. Die Gespräche werden fast alle per Skype oder Telefon geführt. Und die Fotos kommen entweder persönlich von den Kandidaten per Mail oder werden im Freien mit dem gehörigen Abstand erstellt. Aber auch für die sozialen Medien der Stadtwerke werden die Stories genutzt – damit die Welt draußen erfährt, dass in Sachen Energieversorgung auch während Corona alles bestens läuft.

Neue Form des Miteinanders

Unsere Welt, so wie wir sie kennen, verändert sich gerade rapide. In eine neue Form des Miteinanders. Digitale Techniken wie Tele- oder Videokonferenzen bewähren sich. Und sind zudem praktikabel und produktiv. So ist auch unser Zusammenhalt ein anderer geworden. Dank digitaler Entwicklungen und trotz Corona. Und wenn es nur jeden Tag eine Geschichte ist. Die für unser Wir-Gefühl in Zeiten von Social Distancing sorgt und uns allen richtig gut tut. Eine mit Abstand gute Kommunikationsmaßnahme!

(Autorin: Britt Mielke, Stadtwerke Kiel)

Lesen Sie weiter mit Ihrem ZFK-Abonnement

Erhalten Sie uneingeschränkten Zugang zu allen Inhalten der ZFK!

✓ Vollzugriff auf alle ZFK-Artikel und das digitale ePaper
✓ Exklusive Analysen, Hintergründe und Interviews aus der Branche
✓ Tägliche Branchen-Briefings mit den wichtigsten Entwicklungen

Ihr Abonnement auswählen

Haben Sie Fehler entdeckt? Wollen Sie uns Ihre Meinung mitteilen? Dann kontaktieren Sie unsere Redaktion gerne unter redaktion@zfk.de.

Home
E-Paper