Harald Kraus ist seit 1. Oktober 2019 Vorstandsmitglied der Dortmunder Stadtwerke (DSW21) und seit 1. Januar 2020 auch deren Arbeitsdirektor. Zuvor war er Betriebsratschef und Aufsichtsratsvize der Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) und zwischenzeitlich auch der Stadtwerke Köln.

Harald Kraus ist seit 1. Oktober 2019 Vorstandsmitglied der Dortmunder Stadtwerke (DSW21) und seit 1. Januar 2020 auch deren Arbeitsdirektor. Zuvor war er Betriebsratschef und Aufsichtsratsvize der Kölner Verkehrs-Betriebe (KVB) und zwischenzeitlich auch der Stadtwerke Köln.

Bild: © Stadtwerke Köln GmbH

Der Anfang Juli neu gewählte Aufsichtsratsvorsitzende der Stadtwerke Köln (SWK), Stefan Kraus, sieht sich offenbar nur als Interimskandidat. Wie diverse Kölner Regionalzeitungen berichten ist der Arbeitnehmervertreter bereit, sein Amt wieder abzugeben. Die Voraussetzung dafür: Die Parteien im Stadtrat beenden ihren Streit und können sich auf einen gemeinsamen Kandidaten einigen. Dafür gebe es enstprechende Signale, so Kraus. Favorisiert wird dabei eine Personallösung, die nicht aus der Kölner Politik kommt. Im Gespräch sind auch Ex-Landesminister. Eine Möglichkeit wäre, dass die SPD einen ihrer drei Vertreter im Gremium zugunsten einer Persönlichkeit auswechselt, die zwar SPD-nah ist, aber doch auch bei den anderen Parteien Zustimmung findet, heißt es im "Kölner Stadt-Anzeiger".

Lütkes gilt weiterhin als aussichtsreiche Kandidatin

Auch die ehemalige Ministerin und Regierungspräsidentin Anne Lütkes (Grüne) gilt weiterhin als mögliche Kandidatin für den Aufsichtsratsvorsitz. Bei einer schnellen Einigung könnte Harald Kraus bereits zur nächsten Aufsichtsratssitzung am 14. September wieder abtreten. Als unwahrscheinlich gilt hingegen, dass die bei der Wahl im Juli nicht zum Zuge gekommene, parteilose Oberbürgermeisterin Henriette Reker, nun doch noch das Amt übernehmen könnte. Im April hatte die Oberbürgermeisterin die Berufung des damaligen Aufsichtsratschefs und SPD-Landtagsabgeordneten Martin Börschel zum erstmaligen hauptamtlichen Geschäftsführer der SWK – ohne Ausschreibung und angeblich an ihr vorbei – gestoppt. Mit der Frage, ob der Übergang zum Hauptamt nötig ist, wurde eine Unternehmensberatung betraut. (hoe)

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