Mit dem Hausnotruf können ältere Menschen im Bedarfsfall länger zu Hause wohnen bleiben.

Mit dem Hausnotruf können ältere Menschen im Bedarfsfall länger zu Hause wohnen bleiben.

Bild: © Michael Bellaire/Johanniter

Die Münchner Stadtwerkeholding Thüga und die Johanniter-Unfall-Hilfe haben einen Kooperationsvertrag unterschrieben. Ziel ist es, Kunden der Stadtwerke zu Hause zu unterstützen und zu umsorgen. "Hier haben sich zwei starke Partner mit bundesweiter Marktabdeckung gefunden, deren gemeinsame Schnittstelle die Versorgung zu Hause ist", sagt der stellvertretende Vorstandsvorsitzende der Thüga Aktiengesellschaft Matthias Cord.

Thomas Mähnert, Mitglied des Bundesvorstandes der Johanniter-Unfall-Hilfe, ergänzt: "Neben Gas, Wasser und Strom können Stadtwerke ihren Kunden nun auch den Johanniter-Hausnotruf anbieten – und das zu ganz besonderen Konditionen." So falle nicht nur die Anschlussgebühr weg, die Kunden bekommen zudem den ersten Nutzungsmonat geschenkt.
 
Wie es funktioniert

In einem Pilotprojekt entwickelten die beiden Partner bereits eine Kooperation zur Vermarktung des Hausnotrufsystems über die Kanäle der Thüga-Beteiligungsunternehmen. "Wir haben bei unserem Partnerunternehmen Harz Energie einen White-Label-Baukasten aufgebaut, der nun in die Thüga-Gruppe weitergegeben werden kann", erklärt Cord. "Die technische Umsetzung sowie Schulungen der Mitarbeiter und Werbematerial kommen von Johanniter-Seite. Thüga unterstützt ihre Partner mit Umsetzungskonzepten und Musterunterlagen."

Interessierte Partnerunternehmen sollen den Johanniter-Hausnotruf mit geringem Aufwand anbieten und umsetzen können. "Durch unsere Erfahrung mit rund 180.000 Hausnotruf-Anschlüssen in ganz Deutschland haben wir einen für den Endkunden angenehmen und unbürokratischen Prozess für die Abwicklung entwickelt", erklärt Mähnert. (sg)

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