So sieht das Atrium der neuen Vattenfall-Zentrale aus.

So sieht das Atrium der neuen Vattenfall-Zentrale aus.

Bild: © Vattenfall

Am Berliner Südkreuz hat der schwedische Energiekonzern Vattenfall am Montag seine neue Deutschlandzentrale übernommen. Bis Mitte September sollen die rund 1600 Beschäftigten in der Hauptstadt, die nicht in Kraftwerken gebraucht werden, nach und nach in das neue Gebäude umziehen, teilte das Unternehmen am Montag mit.

Bislang arbeiteten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verteilt über fünf Standorte in Berlin. Zur Übergabe des Gebäudes an Vattenfall kamen auch Bundesbauministerin Klara Geywitz (SPD) sowie Berlins Bausenator Andreas Geisel (SPD).

Bilanziell emissionsfrei

Das Gebäude wurde in einer Holz-Hybridweise errichtet und soll vor allem den Energieverbrauch und die CO2-Emmissionen der bisherigen Büroflächen senken. Eigentümer ist laut Vattenfall der Düsseldorfer Private Equity Investor Colcap.

Zudem verfügt das Gebäude über eine E-Mobility-Ladeinfrastruktur für Fuhrparkfahrzeuge und E-Bikes. Die Vattenfall Energy Solutions GmbH übernimmt, unter anderem mittels eines Blockheizkraftwerks, die Wärme- und Kälteversorgung – auch für das kleinere Nachbargebäude. Durch den Bezug von Biomethan erfolgte dies bilanziell CO2-frei, heißt es.

Neue Arbeitskultur

Vattenfall startet mit dem Umzug auch in eine neue Arbeitskultur. Die Beschäftigten sollen sich je nach Tätigkeit den passenden Arbeitsplatz suchen: Zum Beispiel einen Fokusarbeitsplatz für konzentriertes Arbeiten, verschiedene Meetingräume, Solo- oder Duoboxen zum Telefonieren oder für Videokonferenzen.

Darüber soll es auch verschiedene Möglichkeiten zur informellen Kommunikation geben. Auch im Atrium, auf den Dachterrassen oder der Skylounge sei Arbeiten künftig möglich. (jk, mit dpa-Material)

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