Am Wasserkraftwerk Jochenstein bei Passau nimmt der Verbund eine Ladesäule in Betrieb.

Am Wasserkraftwerk Jochenstein bei Passau nimmt der Verbund eine Ladesäule in Betrieb.

Bild: © Verbund

Beim österreichischen Energieversorger Verbund läuft es operativ weiterhin sehr gut. Das Unternehmen hat deshalb  die Ergebnisprognose für das laufende Jahr deutlich angehoben.

Begründet wird dies mit einer überdurchschnittliche Wasserführung im dritten Quartal, höheren realisierten Absatzpreisen sowie höheren Ergebnisbeiträgen aus Flexibilitätsprodukten.
 

Ausschüttungsquote soll zwischen 45 und 55 Prozent liegen

Erwartet wird nunmehr ein berichtetes Ebitda (entspricht dem bereinigten Ebitda) zwischen rund 1,49 Mrd. und 1,59 Mrd. Euro  (bisher lag die Prognose bei rund 1,31 Mrd. bis 1,41 Mrd. Euro).

Beim berichteten Konzernergebnis wird mittlerweile von einem Wert zwischen rund 740 Mio.  und 810 Mio. Euro ausgegangen (die bisherige Prognose lag rund 590 Mio. bis 660 Mio. Euro). Voraussetzung ist eine durchschnittliche Eigenerzeugung aus Wasser- und Windkraft für das Restjahr und keine fundamentalen Veränderungen der aktuellen Chancen- und Risikolage, heißt es in einer Ad-hoc-Meldung des börsennotierten Konzerns.

Das Unternehmen plant für das laufende Jahr eine Ausschüttungsquote zwischen 45 und 55 Prozent bezogen auf das um Einmaleffekte bereinigte Konzernergebnis in Höhe von rund 720 bis 790 Mio. Euro (hier war man von ursprünglich einem Konzernergebnis in Höhe von 580 Mio. bis 650 Mio. Euro ausgegangen). (hoe)
 

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