Michael Strugl steht seit Jahresbeginn an der Spitze des österreichischen Energiekonzerns Verbund.

Michael Strugl steht seit Jahresbeginn an der Spitze des österreichischen Energiekonzerns Verbund.

Bild: © Verbund/www.christianjungwirth.com

Die Verbund AG hat den Kauf des 51-Prozent-Anteils der OMV an der Gas Connect Austria abgeschlossen, wie der österreichische Energieversorger mitteilt. Der Kaufpreis beträgt demnach 271 Mio. Euro, abzüglich der für das Geschäftsjahr 2020 ausgeschütteten Dividende in Höhe von rund 33 Mio. Euro. Zusätzlich übernimmt Verbund laut der Mitteilung die ausstehenden Verbindlichkeiten der Gas Connect Austria Gruppe gegenüber der OMV in Höhe von rund 212 Mio. Euro.

Aufgrund des Closings der Transaktion passt Verbund seine Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2021 an. Auf Basis einer durchschnittlichen Eigenerzeugung aus Wasser- und Windkraft für das restliche Jahr sowie der Chancen- und Risikolage (per Ende März) erwartet der Versorger für das Geschäftsjahr 2021 ein EBITDA zwischen rund 1180 und 1350 Mio. Euro und ein Konzernergebnis zwischen rund 490 und 600 Mio. Euro. Geplant ist für das laufende Geschäftsjahr eine Ausschüttungsquote zwischen 45 und 55 Prozent bezogen auf das um Einmaleffekte bereinigte Konzernergebnis in Höhe zwischen rund 490 und 600 Mio. Euro, heißt es in der Mitteilung weiter.

Verbund spricht mit Blick auf die Transaktion von einem „wichtigen strategischen Meilenstein“. Verbund sei Eigentümer und Betreiber von kritischer Infrastruktur. Durch den Zukauf verbessere man das Geschäftsprofil durch den erhöhten Anteil von stabilen und regulierten Erträgen sowie eine positive Kennzahlenentwicklung. Zudem könne man sich mit Blick auf die Sektorkopplung nun optimal positionieren.  (amo)

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