Per Telefonkonferenz für fünf Jahre im Amt bestätigt: der Vorstandsvorsitzende der ESWE AG, Ralf Schodlok.

Per Telefonkonferenz für fünf Jahre im Amt bestätigt: der Vorstandsvorsitzende der ESWE AG, Ralf Schodlok.

Bild: @ ESWE AG

Die Wiesbadener ESWE Versorgungs AG hat im Geschäftsjahr 2019 ihr Ergebnis vor Steuern deutlich auf 45,7 Mio. Euro (Vorjahr: 43,5 Mio.) gesteigert und damit auch ihr Planergebis übertroffen. Auch die Umsatzerlöse haben im vergangenen Jahr zugelegt auf 408,4 Mio. Euro – das ist ein Plus von 4,7 Prozent.

Höheres Beteiligungsergebnis

Maßgeblich zu dem höheren Ergebnis beigetragen haben die Beteiligungen. Ihr Beitrag am Gesamtergebnis lag um 2,4 Mio. Euro höher als im Vorjahr. Hervorgehoben wurden in der Pressemitteilung dabei insbesondere die Stadtwerke Wiesbaden Netz GmbH (sw netz), der Kraftwerke Mainz-Wiesbaden AG (KMW) und der WiTCOM Wiesbadener Informations- und Telekommunikations GmbH.

Schodlok: "Dieser Mut zahlt sich aus"

„Wie gut ein Unternehmen aufgestellt ist, zeigt sich oft erst in Krisenzeiten“, erklärt Ralf Schodlok, Vorstandsvorsitzender der ESWE Versorgungs AG. Das Unternehmen wird in diesem Jahr 90 Jahre alt. „Uns ist der schwierige Spagat gelungen, einerseits die Energiewende vor Ort maßgeblich mit voranzutreiben und das Klima in Wiesbaden und der Region zu verbessern.“ Gleichzeitig habe man das Angebotsportfolio erweitern und den Dienstleistungsbereich ausbauen können. „ESWE hat sich vom Versorger zum Fürsorger entwickelt. Dieser Mut und der konsequente Wille zur Weiterentwicklung zahlt sich letztendlich aus.“

Investitionen in Fernwärmeausbau

19,3 Mio. Euro investierte das Unternehmen im vergangenen Jahr in Sachanlagen. Das Geld floss im Wesentlichen in den Ausbau des Wiesbadener Fernwärmenetzes sowie die routinemäßigen Erneuerungen der Versorgungsnetze. Außerdem beteiligte sich die ESWE mit 24,5 Prozent der Anteile an der MHKW Wiesbaden GmbH.

Stadt erhält höhere Dividende

Aus dem Gewinn der ESWE Versorgung wird eine Dividende von 26 Mio. Euro (Vorjahr: 24,3 Mio) an den Mehrheitsaktionär, die Landeshauptstadt Wiesbaden, ausgeschüttet. Diese hält über die WVV Wiesbaden Holding GmbH einen Anteil von 50,62 Prozent. 49,38 Prozent der Anteile gehören der Thüga AG als strategischem Partner. (hoe)

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