Mit dem intelligenten Thermostat von Raumgold werden Heizungen nicht mehr manuell geregelt, sondern von einem Controller aus.

Mit dem intelligenten Thermostat von Raumgold werden Heizungen nicht mehr manuell geregelt, sondern von einem Controller aus.

Bild: © Henrik-Gerold Vogel/pixelio.de

Der Markt für Heiz- und Warmwasserkostenabrechnung in Deutschland ist oligopolistisch geprägt. Die drei größten Messdienste vereinen 75 Prozent Marktanteile auf sich. Allerdings verlangt die Energieeffizienz-Richtlinie der EU mehr Verbrauchstransparenz durch digitale Verbrauchserfassung. Auch die Sektorenuntersuchung der Bundesnetzagentur beklagt wettbewerbsbehindernde Praktiken der Messdienste. Und das Messstellenbetriebsgesetz öffnet Versorgern durch Bündelangebote den Weg zu den Heizkostenverteilern und Wohnungswasserzählern.

Der Gesetzgeber will den gesamten Submetering-Markt auf eine wettbewerbliche Basis stellen. Andererseits haben immer mehr Wohnungsbesitzer und -verwalter genug von überhöhten Messdienstkosten und suchen nach alternativen Anbietern oder sogar einen Weg, die Heizkostenabrechnung ihrer Liegenschaften selbst in die Hand zu nehmen.

Heizkostenabrechnung als White-Label-Lösung für Stadtwerke

Die Eintrittshürden für Newcomer sind in diesem Markt jedoch hoch, weshalb Dienstleistungs- und Kooperationspartner gesucht werden. Die Stadtwerke Schwäbisch Hall stellen dabei für Energielieferanten und Stadtwerke unter ihrer Marke Sherpa-X eine Full-Service-Lösung Heizkostenabrechnung als White-Label-Lösung zur Verfügung.

Die Dienstleistung besteht aus drei wesentlichen Leistungsbereichen: dem Gerätemanagement, der funkbasierten Fernauslesung und der Abrechnung. Die ersten beiden Leistungen beziehen die Stadtwerke Schwäbisch Hall von einem darauf spezialisierten Messdienstunternehmen, das im Hintergrund agiert. Die eigentliche Heizkostenabrechnung erbringen die Haller selbst als Dienstleistung auf Basis der Branchensoftware XAP.heizkosten der Somentec Software.

Marktanalyse bestätigt Bedarfsvermutung

Die Haller sehen gute Chancen für ihre Lösung vor allem bei bei kleinen und mittelgroßen Wohnungsbesitzern, die mit dem bestehenden Partner unzufrieden und schon Kunden bei den mitmachenden Stadtwerken und Versorgern sind. Eine Marktanalyse bestätige dies. "Bei den bestehenden Sherpa-X-Kunden beispielsweise sei das Interesse groß." Für Stadtwerke sind kommunale Wohnungsgesellschaften und Körperschaften der öffentlichen Hand mit oft umfangreichen Gebäudebeständen besonders naheliegende Zielgruppen. Das Produkt stellen die Haller auf der kommenden E-World in Essen vor. (sg)

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