Jan Herbert von der Feuerwehr Kelkheim befestigt beim Einrichten einer Notleitung zur Trinkwasserversorgung des Ortes Ruppertshain einen Schlauch auf einen Hydranten.

Jan Herbert von der Feuerwehr Kelkheim befestigt beim Einrichten einer Notleitung zur Trinkwasserversorgung des Ortes Ruppertshain einen Schlauch auf einen Hydranten.

Bild: © Arne Dedert / dpa

Der Wasser-Spar-Appell in Kelkheim und Kronberg zeigt Wirkung. «Der Wasserverbrauch hat sich reduziert, wir sind auf einem guten Weg», sagte die Kelkheimer Stadtsprecherin Christine Michel am Dienstag. Aber auch: «Wir müssen dran bleiben, so kann es funktionieren.» Die autarken Brunnen im Taunus seien überall an der Leistungsgrenze angelangt. Der Sprecher der Stadtwerke Kronberg, Thomas Schäfer, sagte: «Die Lage ist stabil.» Um Entwarnung geben zu können, müsse es aber erst einmal ein paar Tage am Stück richtig regnen.

Durch die anhaltende Trockenheit ist das Wasser in den Kelkheimer Ortsteilen Ruppertshain und Eppenhain knapp geworden. Damit die Wasserleitungen nicht austrocknen, seien in der Nacht zum Montag 110 Kubikmeter Wasser über eine Notleitung aus dem Ortsteil Fischbach in einen Hochbehälter gepumpt worden. «Die Schläuche der Notleitung bleiben noch liegen, wir hoffen, dass wir sie nicht mehr brauchen», sagte Michel. Im zehn Kilometer entfernten Kronberg sieht die Lage ähnlich aus. 50 Prozent des Trinkwassers komme vor allem aus Stollen und Schürfungen und sei extrem vom Regenwasser abhängig.

Die Menschen sollen dem Appell zufolge vor allem aufs Autowaschen und Wässern ihrer Gärten verzichten. Pools sollten leer bleiben. (dpa/al)

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